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Wie sieht die Zukunft des steirischen Tischtennis und von SFP im Speziellen aus. Auf Grund einer übersinnlichen Erfahrung wurde mir ein Szenario zugespielt, das ich der Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind vorhanden, können aber auch auf eine schadhafte telepatische Übermittlung zurückzuführen sein.

!!!WARNUNG DES GESUNDHEITSMINISTERS!!!

Das intensive Lesen der folgenden Zeilen kann nachhaltige Schäden hervorrufen. Menschen mit Herzschwäche, Bluthochdruck oder psychischen Krankheiten wird dringend vom Gebrauch dieser Botschaft abgeraten.

Und sagen Sie nachher nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.

!!!Hinweis des Webmasters!!!

Vorsicht Satire! An dieser Stelle verlassen Sie die humorfreie Zone!
Die Beachtung dieser Rubrik erfolgt auf eigene Gefahr.

STEIRISCHES TISCHTENNIS 2012

  • Die Spielgemeinschaft Feldkirchen/Puch kündigt auf ihrer Homepage weiterhin an, dass sie demnächst in eine neue Halle übersiedeln werde. „Die Umbauarbeiten wurden begonnen und schreiten zügig voran“… Die Meisterschaftsspiele der vergangenen Jahre wurden im „Sportbunker Triesterstraße“ durchgeführt und wiederholt kam es in den hitzigen Heimspielen zu Ausschreitungen. Der Bunker wurde daher nach modernen Sicherheitsstandards adaptiert. Er wurde mit Sicherheitsnetzen ausgestattet, um herumfliegende Gegenstände der gefürchteten „SFP-Hooligans“ von den Spielerboxen fernzuhalten und andererseits die normalen Zuschauer von den Holzsplittern der von Spielern oft achtlos weggeworfenen Tischtennisschläger zu schützen. Die Spielfläche wurde auf Wunsch der SFP-Spieler weiter verkleinert.
  • Der SFP-Fanshop vermeldet den Verkauf des 100.000sten grünen SFP-Fanschirms. „Wir haben sogar Anfragen aus Australien und China erfüllt“, berichtet SFP-Marketingdirektor Heimo Z. „Verkaufsschlager sind auch das schwarze Schweißband von Alfred P. und die Miniaturen unseres Siegerpokals der 1. Klasse Südwest. Unser Fanclub hat jetzt schon mehr Mitglieder als jener des FC Bayern München. Und das in nur vier Jahren“, sagt Z stolz.
  • Der SFP-Sportdirektor lässt seine guten Kontakte spielen und setzt das Training der Landesliga-Mannschaft in der Liebenauer Eishalle an. Bei den Heimspielen im Turnsaal werden ab sofort auf den Hallenschuhen Zusatzkufen montiert. SFP verdoppelt durch diese Maßnahme seine Heimsiege von eins auf zwei. „Für die nächste Saison erwägen wir, das Dach wegzureißen, damit es nicht immer über zehn Grad hat“, berichtet SFP-Obmann Helmut G., der eigentlich schon vier Jahren zuvor zurücktreten wollte, aber immer vergessen hat, eine entsprechende Sitzung einzuberufen. „Mache ich halt noch ein Jahr weiter“, meint er.
  • SFP 7 stellt einen Langzeitrekord auf und setzt in einer Meisterschaftssaison 28 verschiedene Spieler ein.
  • St. Peter im Sulmtal verpflichtet für die 1. Klasse Südwest den Deutschen Timo B.
  • Martin J. (Indigo) tritt in einem Landesligaspiel nach verlorener Aufschlag-Auslosung ab. „Das hat doch keinen Sinn, der hat ja nur Glück.“
  • Deutschlandsberg muss nach Platz drei in der Unterliga Süd wegen einer unglücklichen Situation mit Mannschaftszurückziehungen überraschend absteigen. Das Team wird in die Gebietsliga Ennstal versetzt. Als Sektionsleiter Franz M. dagegen protestiert, wird beschlossen, dass Deutschlandsberg nur noch Auswärtsspiele bestreiten darf. Der Klub tritt daraufhin aus dem steirischen Verband aus und spielt in der slowenischen Meisterschaft weiter. Dort wird DLB-Spieler Ronald M. aber gleich im ersten Spiel disqualifiziert, weil sein Wettex-Tuch als Kopfbedeckung dem Verhaltenskodex der Liga nicht entspricht und als „versteckte Religionsausübung während einer Sportveranstaltung“ gedeutet wird.
  • Der steirische Verband beschließt, die Strafen für Nichteintragen eines Vornamens im Doppel auf 400 Euro anzuheben.
  • Im Landesligaspiel Ligist gegen SFP bezwingt die Nummer eins der Gäste, Thomas K., nacheinander Routinier Christoph S., den aus Wien geholten Nachwuchs-Nationalspieler David K. und Ex-Weltmeister Werner Sch., der in der Weststeiermark seine Karriere ausklingen lässt. K. fügt Sch. bei einem abgerissenen Abschlag außerdem einen Nasenbeinbruch zu. Sch. verzichtet auf eine Klage wegen Körperverletzung und will K. als Trainingspartner für seine WS-Academie engagieren. Er soll den Jugendlichen nur den Abschlag beibringen. Nationaltrainer Ferenc K. legt aber sein Veto ein und beruft „Tomba“, wie er gerufen wird, trotz seiner bereits 44 Jahre erstmals in das Nationalteam ein.
  • Der SFP-Nachwuchs ist in den vergangenen Jahren ein bisschen größer geworden. Im Training im Bunker, das in elf Schichten abgewickelt wird, tummeln sich rund 115 Jugendliche. „Wir wollten die Jugendliche von der Straße weg haben. Und jetzt treffen sie sich in diesem Bunker zu diesen rituellen Spielen. Das macht mir Angst“, sagt der Sprecher einer Bürgerinitiative.
  • Ligist/Don Bosco und Kapfenberg werden vom Verband von sämtlichen Punkten der Spielerbindung befreit und dürfen ihre Bundesligaspieler somit auch in der gleichen Runde und so oft sie wollen zusätzlich in der Landesliga aufbieten. Um auch den anderen Spielern dieser Vereine die Möglichkeit auf Landesliga-Einsätze zu geben, werden für diese beiden Klubs auch Dritt- und Viertmannschaften zugelassen. Die Liga wird auf 22 Mannschaften aufgestockt, damit Liezen nicht absteigen muss.
  • Der SC Liezen ist damit aber nicht zufrieden und stellt den Antrag, dass überhaupt alle Mannschaften „an dieser schönen Liga“ teilnehmen sollen. 142 steirische Mannschaften beginnen daraufhin eine Landesliga-Meisterschaft in mehreren Hin- und Rückrunden, die insgesamt 22 Jahre dauert. Alle anderen Klassen werden aufgelassen. Ein Spieler, der am Anfang der Meisterschaft als Jugendlicher eingesetzt wurde, darf am Ende bereits bei den Senioren spielen…
  • Der internationale Verband setzt durch, dass die Bälle auf 60 mm vergrößert und die Netze auf 33 Zentimeter erhöht werden. Das verlängert die Ballwechsel so sehr, dass die täglichen Fernsehübertragungen völlig langweilig werden. Daher wird beschlossen, die Sätze nur noch auf drei Punkte zu spielen. Die steirischen Spieler verlieren damit das Interesse und die Mega-Meisterschaft wird nach nur einem Jahr abgebrochen. Helmut G. gründet nach den alten Regeln bis 21 Punkte, mit alten Schlägern und verbotenem Kleber eine wilde Liga, in der Deutschlandsberg einen immerwährenden Fixplatz in der Unterliga erhält…