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DLB

Die SFP-Spieler scheiterten knapp an den Stockerlplätzen, das Turnier war diesmal extrem gut besetzt.

Das Tischtennisturnier in Deutschlandsberg zählt zu den sportlichen und freundschaftlichen Fixpunkten im SFP-Kalender. Bei der 14. Auflage konnte unser Verein zehn Spieler in die Südweststeiermark entsenden.

Am Samstag versuchten sich Thomas Kunz, Stefan Faschauner, Hannes Offenbacher und Manfred Klinger im Bewerb bis 1550 Punkte. Die Deutschlandsberger sind heuer dem Beispiel aus Wien und Niederösterreich gefolgt und haben die Bewerb nur noch in Punkten, nicht in Ligen ausgeschrieben. Die beste Leistung legte das Doppel Offenbacher/Klinger, hin scheiterte aber an den späteren Turniersiegern Strametz/Kronawetter vom Veranstalterklub in fünf Sätzen. Im Einzel ging der Sieg an einen jungen Kärntner.

Am Sonntag folgte der Hauptbewerb, diesmal offen für Spieler bis 2100 Punkte. Dadurch konnten auch die beiden Leobener Bundesligaspieler Michael Bernhard und Martin Köberl antreten. Auch sonst war der Bewerb hochklassig besetzt.

Das erste positive Zeichen für SFP setzte Helmut Schwarz, der in der Gruppe den als Nummer eins gesetzten Michi Bernhard schlug. Nur wenig später begrub er mit Niederlagen gegen Simon Diethard (Ligist) und Klubkollegen Raimund Heigl (!) seine Chancen auf den Aufstieg. Da Raimi gegen Simon eine 2:0-Satzführung verspielte, wurde er Gruppen-Dritter. Heimo Zenz kämpfte sich in Fünfsatz-Schlachten gegen Matthias Eibegger (Don Bosco), Stefan Hufnagl (Leoben), Christoph Pichler (KSV) und Martin Jandl (Indigo), wobei er zwei davon gewann und zwei verlor, in die Hauptrunde.

Auch Herbert Sidak wurde in seiner Gruppe Dritter und schaffte es ins Achtelfinale. Robert Temmer und Gertraud Heigl scheiterten in der Vorrunde. Für alle drei SFP-Spieler war dann Endstation. Raimund unterlag gegen den späteren Sieger Christoph „Didi“ Pichler glatt in drei Sätzen, Herbert schaffte es gegen den späteren Finalisten und mittlerweile fünffachen Deutschlandsberg-Finalisten Patrick Peitler in den fünften Satz, den er dann aber recht hoch verlor. Am knappsten dran war Heimo Zenz, der gegen Simon Diethard bei 10:9 im fünften Satz einen Matchball hatte und eine krachende Rückhand nur um Zentimeter ins Out setzte. Im Nachspiel setzte sich der Routinier durch.

Überraschend war dann der Druchmarsch von Didi Pichler, der im Halbfinale Michi Bernhard und im Endspiel Peitler bezwang. Im Doppel kamen die Paarungen Zenz/Schwarz und Sidak/R. Heigl ins Viertelfinale, wo jeweils Endstation war.

Insgesamt war es wieder ein wunderschönes Turnier mit super Sachpreisen für die Sieger und Platzierten und ein liebenswertes Veranstalterteam rund um Franz Mandl. Dieses Turnier zu besuchen, lohnt sich wirklich jedes Jahr.