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13 Mannschaften im Meisterschaftsbetrieb – SFP setzt wieder einmal ein Zeichen. 8 Herren- und 5 Nachwuchsteams gehen in der neuen Saison für Feldkirchen-Puch an den Start, dazu kommen dann noch die Spieler in der Nachwuchs-Superliga.

Als die Tischtennis-Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch im Sommer 2001 in die erste gemeinsame Meisterschaftssaison ging, gab es vier Mannschaften – je zwei von Puch und Feldkirchen und insgesamt zwei bis drei Nachwuchsspieler. 14 Jahre spätere hat SFP die Zahl der Meisterschaftsteams VERDOPPELT – mit acht Mannschaften geht man allein im Erwachsenenbereich an den Start. Dazu kommen noch fünf Teams in der Nachwuchs-Mannschaftsmeisterschaft, eines in der U13 und je zwei in der U15 und U18. Obwohl SFP-Sportchef Raimund Heigl bei der Nennung grundsätzlich eher vorsichtig vorgeht und lieber eine Mannschaft weniger nennt, als vielleicht möglich, war der Schritt zu SFP8 heuer unausweichlich. Einerseits lassen die verbesserten Bedingungen in der Halle durch 30 m² mehr Platz durch den teilweisen Abbau der Sprossenwand auch während eines Meisterschaftsspiels noch ausreichend Trainingsmöglichkeiten zu, andererseits ist der Anstieg an potenziellen Meisterschaftsspielern vor allem durch die vielen neuen Nachwuchsspieler so stark angestiegen, dass davon ausgegangen werden kann, dass alle acht Teams in allen 22 Meisterschaftsrunden (plus ein paar mehr in manchen Ligen) vollständig antreten können. „Wir haben mittlerweile rund 50 Spieler, die in dieser Saison offizielle Meisterschaftsspiele bestreiten werden, da werden wir die 24 Plätze pro Runde schon zusammenbringen“, sagt Raimund Heigl. „Wir haben jetzt acht Mannschaften genannt, aber es gibt noch immer Teams mit fünf Ersatzspielern!“

Die neuen Teams:

SFP1, Landesliga

Spieler: Tobias Scherer (N), Herbert Sidak, Helmut Schwarz.

Ziel: Dank unseres Heimkehrers Tobias Scherer haben wir in dem neuen Liga-Format mit Junior in einer Dreier-Mannschaft recht gute Karten, vorne mitzuspielen. Zwar wird die Landesliga sehr stark sein, dennoch rechnen wir uns einen Stockerlplatz aus. Und: Es darf auch ein bisserl mehr (besser) sein.

 

SFP2, Oberliga

Spieler: Heimo Zenz, Andreas Kröpfl, Robert Temmer, Gerald Pinkl.

Ziele: Da Heimo Zenz in der Landesliga als dritter Erwachsener auf der Strecke geblieben ist, haben wir in der Oberliga jetzt einen Luxus-Kader. Egal in welcher Besetzung diese vier Spieler antreten, ein Sieg ist immer möglich. Ein Stockerlplatz ist heuer Pflicht. Abzuwarten bleibt, wie viele andere Teams ehemalige Landesligaspieler nach unten ziehen (müssen).

 

SFP3, Unterliga Süd

Spieler: Raimund Heigl, Hans-Peter Kopp, Stefan Faschauner.

Ziele: Dank der Rückgewinnung von Hans Peter Kopp aus der ersten Klasse sollte auch dieses Team stärker abschneiden als im Vorjahr, wo es zu Platz sieben reichte. Die Top fünf sollten es für drei der stärksten Grazer Racketlonspieler schon sein, mit Tendenz nach vorne. Deutschlandsberg geht mit Marinko Grbic auf den Titel los, Indigo ist ein starker Aufsteiger mit einer halben Landesliga-Mannschaft, aber ab Voitsberg und Ligist sollten wir schon mithalten können.

 

SFP4, Gebietsliga Südwest

Spieler: Hannes Offenbacher, Manfred Klinger, Lukas Lendl, Matthias Likawetz, Helmut Burschet.

Ziele: Unsere beiden besten Jugendlichen (Tobi ist ja schon Junior) wurden zu den bewährten Gebietsliga-Kräften Hannes und Manfred gestellt, um sich ohne viel Druck an das Niveau dieser Liga zu gewöhnen. Im Vorjahr gab es Platz drei, das könnte sich sicher wieder ausgehen.

 

SFP5, Gebietsliga Graz

Spieler: Christian Vretscha, Thomas Kunz, Jürgen Neuhold. Ersatz: Helmut Greger, Mark Leitner, Kevin Klemm, Gerald Trost, Julian Stefanetti (?).

Ziele: Nur dank des Regionenwechsels von Judendorf-Eisbach als 1.-Klasse-Graz Meister durften wir in der Liga bleiben. Daher gibt es heuer von Beginn weg die Bündelung aller Gebietsliga-Kräfte für dieses Team. Im Notfall könnten im Frühjahr sogar die Unterliga-Spieler für ein paar Runden aushelfen.

 

SFP6, Gebietsliga Südwest

Spieler: Peter Waiker, Marco Umgeher, Christoph Neger; Georg Winkler, Willi Zach.

Ziele: Im Vorjahr wurde Rang drei in der ersten Klasse erobert. Nach der Auflösung von Flavia Solva und dem Rückzug von St. Peter im Sulmtal war klar, dass SFP6 in die Gebeitsliga aufsteigt! Peter Waiker kann schon über jahrelange Erfahrung auf diesem Niveau verweisen, aber für Marco Umgeher und Christoph Neger ist es absolutes Neuland. Verstärkt wird das Team durch Routinier Willi Zach, wenn er gebraucht wird. Da das Niveau in der Gebietsliga derzeit recht gut ist, sollte man die Erwartungen gering halten. „Einfach die Spiele gegen stärkere Gegner genießen und ohne Druck über sich hinauswachsen“, gibt Sportchef Raimund Heigl die Devise aus. Kapitän Marco Umgeher, der 2006 als Hobbyspieler in Feldkirchen begonnen hat und eigentlich gar nie Meisterschaft spielen wollte, ist da schon kämpferischer: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt!“

 

SFP7, 1. Klasse Südwest

Spieler: Michael Graf, Michael Karacsonyi, Thomas Tropper, Jonas Grafeneder, Benjamin Mayer, Christoph Reichhardt, Martina Meißl, Miriam Müller.

Ziele: Das SFP-Nachwuchsprojekt verstärkt durch unsere Racketlon-Power-Spieler, setzt heuer auf einen neuen Kapitän, Michael Graf statt HP Kopp, auch Matthias Likawetz ist in die Gebietsliga aufgerückt. Ansonsten sind die Ziele gleich: Kennenlernen des Erwachsenen-Tischtennis und möglichst schnell, möglichst viele Erfolge einfahren.

 

SFP8, 2. Klasse Graz

Spieler: Attilio Mosettig, Harald Pracher, Volker Inffeld, Irmgard Fruhwirth, Ingrid Oberlenz, Lukas Ettinger, Hanlin Zhou, Simon Pfeifer.

Ziele: Wenn man neu anfängt, muss man das ganz unten machen. Das hat den Vorteil, dass dieses Team mit viel Gebietsliga-Erfahrung ganz vorne mitspielen kann. Da wir die Liga nicht kennen, sind genaue Prognosen aber schwierig.

 

NACHWUCHS:

Jugend (U18), Schüler (U15) und Unterstufe (U13):

Insgesamt fünf SFP-Teams (Zweier-Mannschaften) werden hier allesamt ihre ersten Meisterschafts-Erfahrungen sammeln. Die genauen Zusammenstellungen werden sich dann je nach Entwicklung im Training sowie eventueller Qualifikationen für die Nachwuchs-Superliga ergeben.

Der Kader: Simon Pfeifer (U18/1), Lukas Ettinger (U15/2), Miriam Müller (U15/2), Hanlin Zhou (U15/2), Paul Novak (U13/2), Paul Wieber (U13/2), Mailin Lamb (U13/2), Marco Sever (U13/1), Sebastian Winkler (U13/1), Jannik Lamb (U11/2), Thomas Novak (u11/2), Gloria Hofer (U11/2).

Zwei Unterstufen-Durchgänge werden aller Voraussicht nach in Feldkirchen ausgetragen.