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2014-10-04 Tobi Podest

Zum Auftakt der österreichischen Nachwuchs-Superliga in Kapfenberg schaffte Tobias Scherer als Zweiter den Wiederaufstieg in die Top-Gruppe 1.

Im Nachwuchs begann die Tischtennissaison mit einem Kontrastprogramm: Eine Woche nach der U13-Mannschaftsmeisterschaft, in der also die Jüngsten ihre Meisterschaftspremiere feiern, ging es an diesem Wochenende mit der österreichischen Nachwuchs-Superliga weiter. Die Burschen spielten in drei Hallen in Kapfenberg, die Mädchen in der Sporthalle Bruck.

SFP hat durch die Rückkehr von Tobias Scherer wieder einen Spieler in diesem Konzert der Großen dabei, er startete in Gruppe zwei. Für alle Spieler, die niedriger als in der Bundesliga spielen, war dieser Durchgang eine Begegnung der anderen Art, denn im Gegensatz zur Meisterschaft wird die NSL Österreich mit dem neuen Plastikball bestritten. Während Tobi und zahlreiche Kollegen wie Andi Unterweger und Co. noch am Freitag Abend mit dem alten Ball in der Landesliga spielten, mussten sie Samstag Mittag mit dem neuen die NSL bestreiten. Da es wie gesagt außer für die Bundesligaspieler in der Gruppe 1 für alle gleich war, gab es zumindest keine großen Benachteiligungen. Die neuen Butterfly-Bälle, die für dieses Turnier verwendet wurden, sind nach relativ übereinstimmenden Berichten der Spieler schon sehr ähnlich den alten Bällen (im Gegensatz zu den Donic-Bällen, die einige Spieler im Training verwendet haben). Als Beobachter bemerkte man keine großen Unterschiede, das Niveau der Begegnungen konnte sich durchaus sehen lassen.

Tobias kämpfte am ersten Tag noch ein wenig mit seiner Form, hatte am Ende wie zwei andere Spieler 4 Siege und 2 Niederlagen, wurde aber hinter ihnen Dritter, immerhin vor dem Ligister Bundesliga-Nachwuchsspieler David Ye, gegen den er auch wieder gewonnen hat. Im Viertelfinale traf er auf Felix Waibel aus Salzburg. Nach 3:0-Führung wurde es noch einmal spannend (die Entscheidungsrunden werden auf Best of seven gespielt), Waibel schaffte es u.a. durch einen abgewehrten Matchball in Satz sieben. Diesen gewann Tobi dann ganz klar 11:5. Im Halbfinale stand ihm Thomas Ziller (ebenfalls Salzburg) gegenüber, der Tobis Angstgegner Andi Unterweger elimiert hatte. Es sollte ein ganz klarer 4:0-Sieg für Tobias werden, der sich an diesem Wochenende von Minute zu Minute und Satz zu Satz steigerte. Im Endspiel traf er auf den hochtalentierten Maciej Kolodzieczyk, dem er trotz guter Vorstellung mit 1:4 unterlag. Auch als Zweiter steigt der SFP-Spieler allerdings wieder in die Topgruppe 1 auf. „Es ist jetzt zum vierten Mal hintereinander, dass ich nach dem Abstieg aus der Topgruppe sofort wieder aufgestiegen bin. Mit meiner Leistung an diesem Wochenende bin ich wirklich zufrieden“, fasst der 18-Jährige zusammen.

Am nächsten Wochenende geht es wieder in Kapfenberg mit der steirischen NSL weiter. Tobi spielt da zwar nicht mehr, dafür eine ganze Armada aus der neuen Kaderschmiede des Trainerduos Gertraud und Raimund Heigl.