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Tisch_Schlaeger

Nach 919 Spielen war es genug

Die Hinrunde der Meisterschaft 2014 ist für SFP recht gut verlaufen. Fast alle Teams haben sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dass sich das trotzdem nicht unbedingt in einer Verbesserung in der Computerrangliste mit sich bringt, zeigt, dass Tischtennis manchmal auch recht unfair sein kann.

Fünf der sieben vergleichbaren Teams (SFP8 kam ja neu hinzu) haben sich gegenüber dem Frühjahr verbessert, nur zwei verschlechtert. 37 verschiedene Spieler wurden im Herbst in der Erwachsenenmeisterschaft eingesetzt (Vereinsrekord), jedoch nur 12 konnten ihre Punktebilanz verbessern, gleich 25 haben jetzt weniger Punkte als im Sommer. Bei ein paar Spielern ist das durchaus verständlich, weil sie in niedrigere Ligen gewechselt sind und sich dort jede Niederlage viel stärker bemerkbar macht.

Michael Graf

Bestes Beispiel dafür ist unser neues Team SFP8: Obwohl es keine einzige Niederlage setzte und man mit nur einem Punkt Rückstand Zweiter ist und alle drei Stammspieler (Harald Pracher, Volker Inffeld und Attilio Mosettig) unter den Top Ten der Einzelrangliste liegen, haben sie zum Teil massiv an Punkten verloren. Ein Gegenbeispiel sind etwa Kevin Klemm und Matthias Likawetz, die zwar deutlich mehr Niederlagen als Siege eingespielt haben, in der Punktebilanz aber dennoch nach vorne kamen.

Die größte Verbesserung schaffte Neuzugang Michael Graf, der sich um satte 149 Punkte nach vorne spielte. Zweiter ist Thomas Kunz aus der Gebietsliga (+75 Punkte) vor Robert Temmer (Oberliga/+50 P.). Das Stockerl knapp verpasst haben Christian Vretscha und Jonas Grafeneder (beide +42 Punkte). Überraschend, dass Routiniers wie Willi Zach und Helmut Burschet sich ebenfalls wieder nach vorne gespielt haben.

Tobias Scherer

Der fleißigste SFP-Spieler im Herbst war unsere Nummer eins, Tobias Scherer, mit 46 Matches (Landesliga und österreichische NSL/Bilanz 31:15) vor unserer Nummer zwei, Helmut Schwarz mit 38 Matches (Landesliga und steir. MS Senioren/Bilanz: 20:18). Auch hier auf dem Stockerl Michael Graf, der 36 Partien absolvierte (1. Klasse plus Stiga-Trophy). Es folgen Herbert Sidak (35), Raimund Heigl (32) sowie Thomas Kunz und Manfred Klinger (je 31).

Acht SFP-Spieler sind neu in das XTTV-Ranglistensystem eingestiegen, das waren Racketloner Peter Stoisser sowie die Jugendlichen Hanlin Zhou, Paul Novak, Lukas Ettinger, Thomas Novak, Miriam Müller, Gloria Hofer und Jannik Lamb.

Für die meisten Siege sorgten Tobias Scherer (31) vor Michael Graf (27) und gleich vier Spielern mit je 20 Siegen: Hans Peter Kopp, Volker Inffeld, Thomas Novak und Helmut Schwarz. 25 Spieler verzeichneten ein positives Spielverhältnis, also mehr Siege als Niederlagen.

Thomas Kunz

Eine besondere Stärke besitzt SFP im Doppel: Mit einer Ausnahme, und die mit 5:6 nur ganz knapp, Aufsteiger SFP6 in der Gebietsliga Südwest, bilanzierten alle SFP-Teams positiv. Die beeindruckende Gesamtbilanz lautet 59 Siege bei nur 27 Niederlagen. Gleich vier SFP-Doppel mussten nur zwei Niederlagen hinnehmen (1, 2, 7, 8). Bester Doppelspieler ist Thomas Kunz (9:1), er ist also nicht umsonst Doppel-Vereinsmeister geworden.

Gleich viele Punkte müssen nicht unbedingt ähnliche Platzierungen bedeuten: Die Gebietsliga-Teams SFP 4 (Südwest) und SFP5 (Graz) belegen dies eindrucksvoll. Beide beendeten den Herbst mit 23 Punkten, während die Vierer damit nur Siebenter ist, liegt das Grazer Team auf Rang vier.

Die Gesamtbilanz nach dem Herbst lautet: 919 Spiele, 493 Siege und 443 Niederlagen, heuer also klar positiv.