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SFP brachte wieder zwei neue Spieler in die steirische Nachwuchs-Superliga, damit sind es insgesamt bereits wieder neun.

Für den steirischen Nachwuchs stand ein anstrengendes Wochenende auf dem Programm. Am Samstag wurde die Qualifikation zur NSL absolviert, am Sonntag folgte der dritte Durchgang der Saison. Vor allem jene Spieler, die an beiden Tagen dabei waren, mussten also sehr viel spielen, im Fall der U15-Qualifikanten waren es 19 Spiele an zwei Tagen. Für die Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch betraf das unseren Austro-Chinesen Hanlin Zhou, von allen liebevoll Franz genannt. Er gewann am Samstag den U15-Teil der gemischt ausgetragenen U15/U18-Qualifikation.

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Am Sonntag belegte er den 8. Platz in der Gruppe 7 und schaffte damit den Klassenerhalt. Man merkte aber die Verschleißerscheinungen, denn am Sonntag konnte er nicht an seine Hochform vom Samstag anschließen. In der Quali gescheitert waren Lukas Ettinger und Miriam Müller, wobei Lukas drei Matches im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied verlor, er hätte die Gruppe also auch gewinnen können. In der U13-Quali musste Marco Sever antreten. Er wurde Vierter, zunächst schien es, als wäre das zuwenig, schließlich durfte er am Sonntag dann doch dabei sein (vielleicht doch ein bisschen schlechtes Gewissen der Verantwortlichen) und Marco bewies mit Rang 5 in der Gruppe 9, dass er in die NSL gehört. Seine Meisterschaftspremiere in der Quali feierte auch Paul Wieber, der leider nur ein Match gewann, aber phasenweise durchaus zu überzeugen wusste.

Erste Teilnahme, erster Aufstiegmaxi1

Die weiteren SFP-Spieler waren fix in der NSL dabei, unter anderen auch Maxi Schauer in der Gruppe 11, da bei den Minis diesmal keine Quali notwendig war. Er fügte sich nahtlos in den Meisterschaftsbetrieb ein, verlor nur ein Match und feierte fünf Siege und stieg damit als Gruppen-Zweiter gleich in die Gruppe 10 auf. Dort trifft er das nächste Mal auf seinen Klubkollegen Jannik Lamb, der Rang 6 belegte. Gloria Hofer fehlte wegen Krankheit in der Gruppe 10 und muss absteigen.

Paul Novak in Hochform

Bereits in die Gruppe 8 nach oben gearbeitet haben sich die Brüder Paul und Thomas Novak.

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Für sie lief es höchst unterschiedlich: Während Paul groß aufspielte und ein Spielverhältnis von 8:2 schaffte und damit nur wegen des schlechteren Satzverhältnisses im Dreier-Radl nicht aufstieg und Vierter wurde, kam Tommy in der höheren Gruppe noch nicht so gut zurecht. Er gewann diesmal nur ein Match und steigt wieder in die Gruppe 9 ab. Dennoch wird er aus diesem Durchgang sicher sehr viel gelernt haben. Weiter oben kämpften wieder unsere Älteren, Jonas Grafeneder und Matthias Likawetz. Jonas wurde mit zwei Siegen in der Gruppe 4 Siebenter, Matthias in der Gruppe 3 leider nur Achter. Beide müssen nach derzeitigem Stand beim letzten Durchgang, der auf 16. Mai verschoben wurde, einen Stock tiefer steigen. Auch für die SFP-Betreuer Gertraud und Raimund Heigl sowie Edelhelfer Hans Peter Kopp war es wieder ein anstrengendes, aber auch sehr spannendes und lehrreiches Wochenende mit vielen neuen Erkenntnissen für das Training. In der nächsten Saison soll die NSL komplett reformiert werden, zu diesem Thema werden einige Gedanken in den nächsten Tagen in „Raimunds Konter“ folgen.