Print Friendly, PDF & Email

Kevin Klemm Raimund Heigl Stefan Faschauner

  • Kevin Klemm 2:1 + Doppel
  • Raimund Heigl 2:1 + Doppel
  • Stefan Faschauner 0:3

Leider ist sich der Spielbericht zeitnah nicht mehr ausgegangen, er hätte es sich verdient. Es war ein selten zu sehender Krimi mit vielen kleinen und großen Geschichten. Die erste war die SFP-Besetzung, denn um 18.30 Uhr hatte Raimund noch gedacht, dem Spiel zuzuschauen, zumal er wegen seiner Schleimbeutelentzündung noch nicht voll fit war. Doch Hans Peter hat eine Krankheit erwischt und so sprang der Kapitän ein. Im Herbst hatte er gegen Fürstenfeld ja 0:3 gespielt, was ein 2:6 zur Folge hatte – Revanche war also angesagt.

Das Doppel war eine klare Angelegenheit für Kevin und Raimund, die zum allerersten Mal überhaupt zusammen gespielt haben. Der erste Rückschlag dann für Raimund, der Klaus Freitag wieder unterlag – diesmal ganz knapp in fünf Sätzen. Stefan hatte gegen Helmut Zsifkovits nichts zu bestellen, während Kevin sich gegen Werner Voves mühte, aber einen 0:2-Satzrückstand noch in ein knappes 3:2 umdrehte.

In der zweiten Serie wurde es noch dramatischer und zwar in Kevins Partie gegen Klaus Freitag. Der zweite Satz endete mit 18:16, das Nachspiel war nichts für schwache Nervene. Kevin konnte ein Service von Klaus einfach nicht zurückbringen, glich aber regelmäßig bei eigenem Aufschlag aus. Als er den Satz dann doch irgendwie für sich entschied, konnte er die Partie langsam auf seine Seite ziehen. Raimi hatte gegen Heli, gegen den er schon oft verloren hatte, diesmal einen guten Tag und siegte 3:0. Stefan und Werner lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, mit dem besseren Ende für den Fürstenfelder.

Die letzte Serie begann mit einer Niederlage für Kevin gegen Heli, der sich gegenüber dem Match davor deutlich steigern konnte. Es stand also 4:4 vor den beiden letzten Duellen – Raimund gegen Werner und Stefan gegen Klaus. Beim ersten Duell wogte es hin und her, ehe Raimi nach zwei vergebenen Matchbällen im fünften Durchgang in das Nachspiel musste. Bei 12:11 nahm er sein Herz in beide Hände riskierte sein Scheibenwischer-Oberschnitt-Service, um die Partie mit einem krachenden Vorhand-Abschlag zu beenden – Glück gehabt! Stefan spielte, bestens eingestellt von Giovanni Caruso, gegen Klaus eine Super-Partie und führte 2:1. Der vierte Satz ging aber glatt verloren, doch im fünften war es wieder ganz eng. Auch Stefan erarbeitete sich die Matchbälle, insgesamt waren es drei, doch er vergab sie leider alle und musste sich am Ende mit 13:15 geschlagen geben. Bitter, denn es war ja Stefans (vorläufiges)Abschiedsspiel für SFP, das er so mit ein Happy end hätte abschließen können (zum Abschied wird es noch einen Extra-Newsbeitrag geben). So endete diese Partie also mit einem letztlich natürlich verdienten 5:5 Remis.