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Saisonbilanz 2014/2015

Saisonbilanz. 2014/15 wird als eine sehr erfolgreiche Saison in die SFP-Geschichte eingehen. Zwei Mannschaften haben den Aufstieg errungen, kein Team musste absteigen. Und unsere Einser darf erstmals in der Geschichte der Spielgemeinschaft an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen.

Es war eine lange, anstrengende Saison, in der SFP erstmals acht Herren-Mannschaften eingesetzt hat, dazu kamen zwei Teams in der U18 und eines in der U13. Acht Teams, das bedeutet, dass im Prinzip 24 Spieler notwendig sind, um die Mannschaften zu bestücken. Dass SFP fast doppelt so viele Spieler eingesetzt hat, zeigt, dass das eine Milchmädchenrechnung ist, die nur jemand anstellt, der noch nie einen Meisterschaftsbetrieb organisiert hat.

„Mein großer Dank gilt daher vor allem den Ersatzspielern, die nicht so viel Zeit haben, um regelmäßig zu spielen, aber trotzdem immer alles versuchen, um einen Einsatz in ihren Kalender zu pressen“,

sagt der sportliche Leiter von SFP, Raimund Heigl. Die Namen Mark Leitner, Willi Zach, Helmut Burschet (war heuer eh wieder halber Stammspieler), Irmgard Fruhwirth oder Andrzej Gogolin seien hier stellvertretend erwähnt, einen möchten wir aber ganz besonders hervorheben: Helmut Greger. Unser Ex-Obmann ist beruflich sehr viel unterwegs, was ihn aber nicht daran hindert, am Abend für SFP anzugreifen. Bestes Beispiel: Einmal musste er Waren aus Wien abholen und mit dem LKW nach Klagenfurt bringen, am Abend sprang er trotzdem in der Oberliga gegen Münzgraben ein. Um 19.10 Uhr, als das Doppel schon lief, fuhr er vor der Halle ein, sprang ins Sportgewand und steuerte wenig später den siegbringenden Matcherfolg gegen Schober bei. Um eine Meisterschaft mit acht Teams erfolgreich zu bestreiten, braucht es genau solche Idealisten.

Kommen wir zu den Ergebnissen im Detail:

Tobias Scherer Helmut Schwarz Herbert Sidak

Landesliga, SFP1: 3. Platz. Spieler: Tobias Scherer (4.), Helmut Schwarz (8.) und Herbert Sidak (23.). – Unsere erste Mannschaft war das einzige SFP-Team, das keinen einzigen Ersatzspieler benötigte, nur einmal, beim Rückspiel in Kapfenberg, musste Heli verletzungsbedingt passen. Nach den Rängen 10 und 7 in den beiden vergangenen Jahren gab es wieder eine deutliche Steigerung, was natürlich vor allem mit der Rückkehr unserer Nummer eins, Tobi, zu tun hat. Nach der Hinrunden noch auf Rang vier gelegen, wurde im Frühjahr SIP1 noch deutlich in die Schranken gewiesen und so landeten wir auf dem Podest. Da Meister Kapfenberg auf die Aufstiegsspiele verzichtet, werden Vizemeister Zeltweg und eben SFP die Steiermark beim Bundesliga-Aufstiegsturnier Mitte Mai in Linz vertreten. Eigentlich war der Angriff auf das nationale Geschäft ja erst für die nächste Saison geplant, aber wenn er jetzt schon gelingen sollte, werden wir nicht „Nein“ sagen.


Robert Temmer Heimo Zenz Gerald Pinkl Andreas Kröpfl

Oberliga, SFP2: 5. Platz. Spieler: Robert Temmer (10.), Heimo Zenz (13.). Weiters: Gerald Pinkl (10 Einsätze), Andreas Kröpfl (8), Mark Leitner (3), Kevin Klemm (3), Hans Peter Kopp, Raimund Heigl, Helmut Greger und Gertraud Heigl (je 1). – Allein die Tatsache, dass wir nur zwei Spieler in die Einzelrangliste gebracht haben, zeigt, welche Schwierigkeiten es da gegeben hat. Die Details werden intern geklärt, durch die Verstärkung der ersten Mannschaft wird aber auf jeden Fall ein Spieler von oben dazu kommen und die Personalmisere verbessern. Angesichts der Aufstellungsprobleme war der fünfte Platz in einer starken Oberliga nicht schlecht, zu verdanken einem nimmermüden Robert Temmer und dem vor allem im Frühjahr zu seiner Form findenden Heimo Zenz. Dieser wird zur Belohnung an den Bundesliga-Aufstiegsspielen teilnehmen.


Raimund Heigl Kevin Klemm Hans-Peter Kopp Stefan Faschauner

Unterliga Süd, SFP3: 4. Platz. Spieler: Raimund Heigl (10.), Kevin Klemm (12.), Hans Peter Kopp (13.), Stefan Faschauner (32.). Weiters: Lukas Lendl (1 Einsatz). – Es war eine zweigeteilte Saison. Nach der Hinrunde waren wir nur Neunter, was vor allem an dem Fehlstart von Raimund Heigl und Stefan Faschauner lag. Hans Peter Kopp geigte derweil auf und lag zwischenzeitlich auf Rang sieben der Einzelrangliste. Im Frühjahr eröffnete uns Stefan, dass er sein berufliches Glück nach abgeschlossenem Studium in der Schweiz suchen werde und der eigentlich nur als Ersatz eingeplante Kevin Klemm sprang in die Bresche. Und wie: In der Frühjahrs-Rangliste schaffte er es auf Rang 5, unmittelbar gefolgt von seinem wiedererstarkten Kapitän. Hans Peter lehnte sich ob dieser Spieler ein bisschen zurück, schaffte aber dennoch auch im Frühjahr ein positives Spielverhältnis und gemeinsam war SFP3 damit hinter Meister Deutschlandsberg, gegen das es auch die einzige Niederlage 2015 setzte, Zweiter der Rückrunde. Insgesamt schaute so noch ein vierter Platz heraus. Für 2015/16 hat Kevin das Ziel bereits ausgegeben: Aufstieg!


Hannes Offenbacher Manfred Klinger Matthias Likawetz Helmut Burschet

Gebietsliga Südwest, SFP4: 7. Platz. Spieler: Hannes Offenbacher (8.), Manfred Klinger (13.), Matthias Likawetz (29.).  Weiters: Helmut Burschet (9 Einsätze), Helmut Greger (3), Lukas Ettinger (2), Willi Zach, Paul Novak, Andrzej Gogolin (je 1). – Auch in der ansonsten so verlässlichen Vierer-Mannschaft gab es heuer einige Probleme. Matthias Likawetz fiel wegen einer Lungenentzündung länger aus, auch Heli Burschet kränkelte öfter. So wurden auch hier neun verschiedene Spieler eingesetzt. Eine bessere Platzierung war dann nicht mehr drinnen, trotz eines verlässlichen Kapitäns Hannes Offenbacher, der sich wieder in den Top Ten behauptete.


Thomas Kunz Christian Vretscha Jürgen Neuhold

Gebietsliga Graz, SFP5: 10. Platz. Spieler: Thomas Kunz (13.), Christian Vretscha (19.), Jürgen Neuhold (30.) Weiters: Willi Zach (4 Einsätze), Helmut Greger (2), Gerald Trost, Helmut Burschet, Michael Graf, Matthias Likawetz, Julian Stefanetti (je 1). – Auf und Ab und am Ende wieder kurz Auf, das war der Saisonverlauf von SFP5. Nach dem Herbst gab es Jubelstimmung, denn die jahrelang vom Abstieg bedrohte Truppe lag sensationell an der dritten Stelle. Ein paar Schwächen zu Beginn des Frühjahrs, verbunden mit ein paar Ausfällen, und schwuppdiwupp war das Selbstvertrauen wieder weg. Erst in der letzten Runde konnte mit einem harterkämpften Remis gegen SIP6 der Klassenerhalt fixiert werden. Diese Liga war heuer extrem ausgeglichen, auf den Sechsten UWK1 fehlten unserer Truppe nur zwei Punkte, auf den Vierten auch nur vier. Zwischen ebendiesem Vierten Judendorf/Eisbach4 und dem Letzten Münzgraben3 lagen nur acht Punkte. Zum Vergleich: In der Oberliga trennten den Vierten Zeltweg2 und den Letzten Knittelfeld1 22 Punkte…


Peter Waiker Marco Umgeher Christoph Neger

Gebietsliga Südwest, SFP6: 10. Platz. Spieler: Peter Waiker (16.), Marco Umgeher (27.), Christoph Neger (28.). Weiters: Lukas Lendl (3 Einsätze), Michael Graf, Andrzej Gogolin, Helmut Burschet, Willi Zach (je 1). – Noch ein zehnter Platz, doch dieser Klassenerhalt darf als deutlich überraschender angesehen werden. Das Saisonziel von Kapitän Marco Umgeher und seinen treuen Mitstreitern Peter und Christoph ist also tatsächlich realisiert worden. Zur Erinnerung: Diese Mannschaft war erst bei Nennung der neuen Saison im Juli als Dritter der ersten Klasse des Vorjahres in die Gebietliga nachgerückt. Vor allem im Frühjahr zeigten Marco und Christoph mit je acht Siegen, dass sie sich an das Niveau der Liga gewöhnt haben.


Michael Graf Thomas Tropper Jonas Grafeneder Michael Karacsonyi

1. Klasse Südwest, SFP7: 2. Platz. Spieler: Michael Graf (2.), Thomas Tropper (15.). Weiters: Jonas Grafeneder (7 Einsätze), Michael Karacsonyi (7), Peter Stoisser (4), Irmgard Fruhwirth (3), Martina Meißl (3), Andrzej Gogolin (2), Ingrid Oberlenz (1). Dieser zweite Platz, verbunden mit dem Aufstieg in die Gebietsliga Südwest, ist wohl die größte Überraschung der heurigen SFP-Saison. Mit Hans Peter Kopp und Matthias Likawetz wurden die beiden Leistungsträger des Vorjahres in höhere Ligen aufgestuft, Neuzugang Michael Graf wurde sogleich zum Kapitän bestimmt. Und er ging voraus, kräftig unterstützt von den Racketlon-Größen Thomas Tropper, Jonas Grafeneder und Michael Karacsonyi, denen später noch Martina Meißl und Peter Stoisser folgten. Und es war auch kein einfaches Jahr, denn Anfang des Frühjahrs musste Michi wegen einer Fußverletzung mehrere Runden pausieren, doch vor allem Jonas spielte in dieser Zeit hervorragend (insgesamt 14:6) und vertrat seinen Kapitän blendend. Im nächsten Jahr wartet also die Herausforderung Gebietsliga, wenn sie ähnlich gut umgesetzt wird wie heuer von SFP6, kann man sich darauf freuen.


Attilio Mosettig Harald Pracher Volker Inffeld Irmgard Fruhwirth

2. Klasse Graz, SFP8: 2. Platz. Spieler: Attilio Mosettig (4.), Harald Pracher (6.), Volker Inffeld (8.). Weiters: Irmgard Fruhwirth (5 Einsätze), Mark Leitner (1), Hermann Jöbstl (1). Dieser Aufstieg war schon eher erwartet, anhand der Ergebnisse sieht man aber wie schwierig es sein kann. Obwohl alle drei Einzelspieler in den Top Ten der Einzelrangliste zu finden sind, war SIP11, denen wir die zwei einzigen Unentschieden abringen konnten (alle anderen Matches haben sie gewonnen), noch ein bisserl stärker. Da aber Rang zwei heuer auch für den Aufstieg reicht, haben wir den gut abgesichert und spielen nächstes Jahr in der ersten Klasse Graz.


P.S.: Die (erfreuliche) Nachwuchs-Bilanz folgt nach dem letzten NSL-Durchgang am 14. Mai.