Print Friendly, PDF & Email

paul1

Paul Novak als Zweiter der Gruppe 7 und Marco Sever als Dritter der Gruppe 9 sorgten für die besten SFP-Resultate beim letzten Durchgang der steirischen Nachwuchs-Superliga in Kapfenberg.

Für den SFP-Nachwuchs war es das letzte Turnier der Saison, der vierte Durchgang der steirischen Nachwuchs-Superliga in Kapfenberg. Noch einmal hieß es Gas geben, sieben SFP-Spieler waren dabei, weil Matthias Likawetz (Gr. 3) und Gloria Hofer (Gr. 10) fehlten.

In der HS Dr. Körner am Schirmitzbühel (Gruppen 1 bis 4) waren wir diesmal also nur mit einem Spieler vertreten, Jonas Grafeneder in Gruppe 4. Er hatte einen kurzen Arbeitstag, denn es war mit nur fünf Spielern die kleinste Gruppe des Tages. Jonas schlug sich ganz gut, bezwang David Jovanovic und Boris Kljajic, verlor aber gegen Marco Pfleger und Marcel Neubauer. Gegen letzteren, später Gruppensieger, wehrte er sieben Matchbälle ab, vergab selbst einen und verlor dann mit 14:16 im fünften Satz. Jonas wurde Dritter, muss aber wegen der Altersregelung (seine U18 endet) aus der NSL ausscheiden und kann sich im Herbst in der Junioren-Quali für die Gruppe 2 versuchen (sofern die Regeln nicht geändert werden).

Im BG/BRG Kapfenberg spielten die Gruppen 5 bis 10. In der Gruppe 7 war SFP mit zwei Spielern vertreten. Paul Novak zeigte sich von seiner besten Seite, spielte vor allem sehr sicher und überzeugte mit viel Ballgefühl und Defensivarbeit, was am Ende zu Platz 2 und zum Aufstieg in die Gruppe 6 führte. Das direkte SFP-Duell gegen Franz Hanlin Zhou verlor er übrigens, in den restlichen Spielen ging es Franz aber nicht so gut. Er belegte Rang 7. Dass er im Herbst in die U18-Quali für die Gruppe 5 gehen muss, war aber ohnehin schon vorher klar.

In der Gruppe 8 spielte Pauls um zwei Jahre jüngerer Bruder Thomas Novak. Nach durchwachsenem Beginn konnte er sich steigern und am Ende mit drei Siegen bei vier Niederlagen den fünften Platz belegen und die Gruppe damit halten. In der Gruppe 9 waren mit Marco Sever, Jannik Lamb und Max Schauer gleich drei SFP-Spieler dabei. Marco zeigte eine gute Leistung und wurde Dritter, für den Aufstieg wird es aber wohl nicht reichen. Dennoch bleibt er in der NSL. Das werden Jannik und Maxi als Achter und Neunter nicht schaffen, sie müssen im Herbst in die Qualifikation für diese Gruppe 9. Ihr Spiel war geprägt von krachenden, direkten Punkten, abgewechselt mit viel zu vielen Fehlern. Hier muss im Training großer Wert auf das sichere Spiel gelegt werden.

Alles in allem war es eine hocherfreuliche NSL-Saison für SFP, denn zum Jahresbeginn 2014 war schließlich nur noch ein SFP-Spieler in dieser Kategorie vertreten, eineinhalb Jahre später sind es wieder neun. Im Herbst werden die Karten neu gemischt, der Verband hat eine Reform des Formats angekündigt, zumal in den vorderen Gruppen fast alle Topspieler nicht mehr teilnehmen, was nicht der Sinn einer Leistungsklasse ist.