Marco Sever in Action.

Marco Sever in Aktion.

Beim ersten Durchgang zur steirischen Nachwuchs-Superliga lieferte Marco Sever die große Überraschung ab: Er gewann die Gruppe 6 ohne Niederlage. Auch Thomas Novak, Zweiter in Gruppe 5, stieg auf. Martin Kothgasser verpasste den Sieg in Gruppe 1 knapp.

Auch die steirische Nachwuchs-Superliga ist jetzt in ihre neue Saison gestartet. Nach der großen Reform – nur noch sieben statt elf Gruppen und damit 56 statt mehr als 100 Spielern – war SFP beim ersten Durchgang mit fünf Spielern dabei, drei weitere versuchten sich in der Qualifikation, die jetzt bei jedem Durchgang parallel abgehalten wird.

In Gruppe 1 war unser Neuzugang Martin Kothgasser Favorit, verlor aber einmal mehr gegen seinen Angstgegner Simon Grünsteidl aus Bruck, der sich dann auch den Sieg vor Martin holte. In der Gruppe 5 war SFP durch den erst 11-jährigen Thomas Novak vertreten und er erwischte einen hervorragenden Tag. Tomi gewann fünf seiner sechs Partien, nur gegen den steirischen U11-Meister Adrian Penz setzte es trotz 2:0-Satzführung eine knappe 2:3-Niederlage. Dennoch wird Thomas Novak das nächste Mal bereits in der Gruppe vier antreten dürfen. Da dies eine Quali-Gruppe ist und daher vier Spieler ausscheiden bzw. absteigen, wird es dann sehr schwierig.

In der Gruppe 6 spielte diesmal Marco Sever (13). Im Vorfeld war das Trainerteam eher von einem Mittelfeldplatz für ihn ausgegangen, doch Marco gelang an diesem Tag fast alles. Er eilte von Sieg zu Sieg, manchmal sehr knapp und schlussendlich durfte er über sechs Siege bei keiner einzigen Niederlage jubeln. Das bedeutete den Gruppensieg und Aufstieg in die Gruppe 5.

In der Gruppe 7 waren mit Jannik Lamb und Maxi Schauer zwei weitere SFP-Spieler vertreten. Ihnen ging es leider nicht so gut, Jannik musste die Halle ohne einen Sieg verlassen, auch Maxi wird nach zwei Siegen wohl aus der NSL ausscheiden und sich das nächste Mal in der Quali wieder versuchen müssen.

Apropos Quali: Paul Novak versuchte sich in jener der U15, Miriam Müller und Lukas Ettinger in der U18. Gereicht hat es diesmal für keinen des SFP-Trios, die Leistungen waren aber durchaus ansprechend. Paul und Lukas verpassten nur hauchdünn den Aufstieg in die Finalrunde (Lukas fehlte sogar nur ein einziger Satz), beide verbuchten aber mehr Siege als Niederlagen und mit einigen Detail-Verbesserungen könnte es das nächste Mal vielleicht schon klappen. Auch Miriam konnte immerhin drei Spiele gewinnen.