Überraschende und erfreuliche Medaillen gab es bei den steirischen Meisterschaften der U11 und U13 für die SFP-Spieler: Thomas Novak und Marco Sever holten Silber im U13-Teambewerb und auch noch Bronze im U13-Doppel.

Marco Sever und Thomas Novak mit ihren Pokalen.

Marco Sever und Thomas Novak mit ihren Pokalen.

Zwar gehört SFP zu den Top-Nachwuchsschmieden der Steiermark, mit diesen Medaillen bei den steirischen Meisterschaften der U11 und U13 in Kapfenberg konnte aber trotzdem nicht unbedingt gerechnet werden: Thomas Novak, der noch im ersten U13-Jahrgang ist, und Marco Sever gingen nur als die Nummern 10 und 18 der steirischen Rangliste in diese Titelkämpfe. Aber Ranglisten spielen nicht Tischtennis, sondern die Spieler und unsere Mannschaft SFP1 tat dies besonders gut. In der Vorrundengruppe gab es Siege über Mariazell2 und Gratwein bei einer klaren Niederlage gegen die topgesetzten Burschen von Indigo Graz. Im Halbfinale ging es dann gegen den Sieger der Gruppe B, was etwas überraschend Mariazell1 war, das sich gegen die höher eingeschätzten Leobener durchsetzen konnte. Unsere Truppe gewann dieses Spiel relativ sicher mit 3:1, Tomi Novak gewann beide Einzel und gemeinsam mit Marco auch das Doppel. Im Finale war abermals gegen Indigo leider wieder nichts drinnen, aber diese Silbermedaille strahtl dennoch sehr hell für unsere Burschen! Während Tomi schon im Vorjahr in der U11 Medaillen in Einzel und Doppel geholt hatte, war es für Marco die Premiere. Und es sollte nicht bei einer Medaille bleiben, denn im U13-Doppel schlug das Erfolgsduo gleich noch einmal zu und holte Bronze. Im Viertelfinale wurde die Paarung Adrian Penz und Lukas Stockreiter mit 3:1 bezwungen, im Halbfinale setzte es gegen die topgesetzen Florian Voves und Niklas Sommerer mit dem gleichen Resultat eine Niederlage. Im Endspiel setzte sich dann die Indigo-Paarung Michael Rebol/Florian Nickel durch.

Im U13-Einzel spazierte Tomi, das ist übrigens die von ihm gewünschte Schreibweise seines Spitznamens, durch die Vorrundengruppe und gab in vier Matches keinen Satz ab. Pech hatte hier Marco, der gegen Markus Preschan (Ligist) im Entscheidungssatz schon mit 10:8 führte, sich dann aber noch mit 11:13 geschlagen geben musste. Er stieg zwar als Gruppen-Zweiter trotzdem auf, musste dadurch aber in der ersten Hauptrunde gleich gegen Michael Rebol antreten und schied aus. Ebenfalls in die Hauptrunde aufgestiegen ist Jakob Remling: Der SFP-Rookie, er spielt erst seit vier Monaten im Verein und hat vor diesen Titelkämpfen noch nie Meisterschaft gespielt, lieferte ein blendendes Debüt ab: Er verlor nur gegen Marcel Schübl und stieg mit drei Siegen (unter anderen auch gegen Klubkollegen Maxi Schauer) in die Hauptrunde der besten 16 auf. Dort durfte er sich mit der Nummer eins des Turniers, dem späteren Sieger Florian Voves messen und hielt erstaunlich gut mit. Tags zuvor hatte Jakob mit seinem Sieg über die Nummer elf der Steiermark, Niklas Stockreiter, schon vor eine große Überraschung gesorgt. Voves verabschiedete im Viertelfinale mit Tomi Novak dann auch unseren letzten Vertreter, musste allerdings einen Satz abgeben.

Das SFP-Team in Kapfenberg: Jakob Remling, Maxi Schauer, Jan Gnaser, Jannik Lamb, Christian Holzbauer, Thomas Novak und Marco Sever (von links)

Das SFP-Team in Kapfenberg: Jakob Remling, Maxi Schauer, Jan Gnaser, Jannik Lamb, Christian Holzbauer, Thomas Novak und Marco Sever (von links)

Das siebenköpfige SFP-Team bei diesen Titelkämpfen wurde komplettiert von Jannik Lamb und Maxi Schauer, die jeweils in der U13-Gruppenphase scheiterten und den U11-Spielern Jan Gnaser und Christian Holzbauer. Jan erwischte eine sehr schwierige Vorrundengruppe, in der er aber gute Leistungen ablieferte, Christian feierte immerhin einen klaren Sieg. Auch im Doppel verloren die beiden jüngsten SFP-Teilnehmer knapp. Da Jan noch ein Jahr in dieser Altersklasse spielen kann und sehr gute Ansätze zeigte, ist für ihn vielleicht nächstes Jahr auch schon eine Medaille drinnen. Auch Jakob, Jannik, Maxi und natürlich Tomi stehen noch vor ihrem letzten U13-Jahr. Die Hoffnung auf viele weitere Medaillen ist also groß, derweil freuen wir uns aber über die aktuellen!