Es war in allen Belangen ein Rekordjahr bei der Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch: Erstmals in der Bundesliga, so viele Mannschaften wie noch nie (8 Herren, 5 Nachwuchs, 1 Damen), so viele Spieler in der Rangliste wie noch nie (aktuell 56) und, auch das muss man sagen: So viele Ausfälle wie noch nie.

In den zwei schlimmsten Wochen mussten elf Spieler gleichzeitig ersetzt werden – das kann nur ein Großverein, der wir mittlerweile sind, auffangen und auch der nur mit ganz, ganz viel Mühen und Anstrengungen.

Mein Dank gilt daher wie jedes Jahr jenen Spielern, die normalerweise nur noch als Ersatz vorgesehen sind und trotzdem immer bereit sind, einzuspringen. Bei einigen waren das aus beruflichen Gründen vielleicht nur ein oder zwei Einsätze, andere haben dann überhaupt gleich jede Woche gespielt.

erzählt Raimund Heigl, sportlicher Leiter der Spielgemeinschaft. Die Vorsicht, nicht noch mehr Mannschaften anzumelden, war also mehr als berechtigt und wird auch die folgende Planungsperiode beherrschen.

Hier nun die Saisonbilanz der einzelnen Teams (die Bundesliga-Bilanz wurde schon vorige Woche gezogen und gibt’s hier zum Nachlesen):

SFP2, Landesliga:

Wegen des Ausfalls von Alex Nöst in der Bundesliga wurde der Landesliga-Truppe nach zwei Spielen die Nummer eins, Heli Schwarz, weggenommen. Der Grundstein für den Klassenerhalt wurde schon im Herbst gelegt, als Herbert Sidak, Nachwuchsspieler Martin Kothgasser und Ersatzmann Kevin Klemm, der sich super eingefügt hat, 20 Punkte einfahren konnten. Im Frühjahr wurde dann eifrig durchgetauscht, um den möglichen Aufstieg aus der Unterliga doch noch zu realisieren, ohne auf die Landesliga-Truppe zu vergessen. Das war mitunter nicht einfach und nervenaufreibend, letztlich konnten aber weitere vier Siege und sogar 21 Punkte eingefahren werden und der Klassenerhalt schon frühzeitig gesichert werden. Dass wir trotz all dieser Probleme vier Mannschaften hinter uns lassen konnten, war schon erstaunlich. Der sensationelle 6:4-Sieg über Kapfenberg 3, gefolgt vom Remis gegen Indigo 1 in der letzten Meisterschaftswoche waren ein krönender Abschluss für Herbert und Martin. Nächstes Jahr werden sie die gesamte Saison gemeinsam mit Kevin bestreiten.

 

SFP3, Unterliga Süd:

Es war ein langer, harter Kampf gegen eine sehr starke Mannschaft von Indigo Graz um den Meistertitel, den wir schließlich verloren haben. Indigo war konstanter und hatte natürlich auch nicht mit den Ausfällen zu kämpfen wie wir.

Wir gratulieren Indigo sehr herzlich zu dem Meistertitel, er war zu hundert Prozent verdient!

sagte Teamleader Heimo Zenz. Neben dem halbjährigen Gastspiel von Kevin in der Landesliga war schließlich der sieben Wochen lange Ausfall von Robert Temmer wegen eines Muskelfaserrisses im Wadl ausschlaggebend, dass es „nur“ Platz zwei wurde. Die neun Punkte Vorsprung auf den dritten Atus zeigen aber, dass trotz aller Probleme sehr gute Leistungen gezeigt wurden. Im nächsten Jahr werden wir das Team noch einmal verstärken, aus den eigenen Reihen mit Heli Schwarz, dann soll der Aufstieg nachgeholt werden.

 

SFP4, Gebietsliga Südwest:

Auch wenn es schon ermüdend klingen mag, aber auch hier hat der Verletzungsteufel gnadenlos zugeschlagen. Dass dennoch der überlegene Meistertitel herausgeholt werden konnte, lag an der unglaublichen Dichte an starken Ersatzspielern. Das Fundament legten Raimund Heigl, Hannes Offenbacher und Manfred Klinger mit einer makellosen Hinrunde ohne Punkteverlust. Im Frühjahr fielen Hannes und Manfred dann aus, Gertraud Heigl und Jürgen Neuhold führten die Ersatzspieler an. Insgesamt 14 verschiedene Spieler dürfen sich darüber freuen, an diesem Meistertitel beteiligt gewesen zu sein!

 

SFP5, Gebietsliga Graz:

Jedes Jahr das selbe Lied: Die Einzelspieler Christian Vretscha, Thomas Kunz und Mark Leitner hätten das Zeug dazu, im gesicherten Mittelfeld dieser Liga zu landen. Leider haben sie es heuer in erschreckender Regelmäßigkeit geschafft, immer genau gegengleich gut und schlecht zu spielen. So wurden unglaublich viele Punkte hergegeben. Immer wenn Christian gut gespielt hat, hat Tomba ausgelassen und umgekehrt. Hätte es ein paar hohe Niederlagen mehr und dafür auf der anderen Seite ein paar schmutzige 6:4-Siege gegeben, wäre es nicht Rang elf, sondern wohl Rang sechs oder sieben geworden. So müssen wir darauf hoffen, dass wir trotzdem in der Liga bleiben. Da wahrscheinlich niemand aus der Oberliga in die Unterliga Süd und niemand aus der Unterliga in die Gebietsliga Graz absteigt, könnte sich das aber ausgehen.

 

SFP6, Gebietsliga Südwest:

Es war eine herausragende Saison für die Truppe rund um Peter Waiker. Der Feldkirchner Routinier spielte die beste Gebietsliga-Saison seiner langen Karriere und lacht am Ende von Platz sieben der Einzelrangliste. In seinem Sog sorgten Christoph Neger, Marco Umgeher (Herbst) und Sebastian Nowak (Frühjahr) dafür, dass der starke fünfte Platz realisiert werden konnte. Respekt!

 

SFP7, Gebietsliga Südwest:

Der Aufsteiger aus der ersten Klasse hielt sich überraschend deutlich in der Liga und belegt mit Rang sieben einen Mittelfeldplatz. Kapitän Michael Graf kämpfte sich trotz Verletzungspause im Herbst stark zurück und war der ruhende Pol in einer ebenfalls sehr großen Mannschaft. Andi Gogolin zeigte in seiner zweiten SFP-Saison einen sensationellen Aufwärtstrend. Er wird Michi Graf als Rookie of the Year nachfolgen. Im XTTV-Ranglistensystem machte er mehr als 350 Punkte gut, ein sensationeller Wert. Die genaue Auswertung der Auf- und Absteiger erfolgt dann nach Ende aller Nachwuchs-Durchgänge und österreichischen Meisterschaften.

 

SFP8, 1. Klasse Graz:

Auch diese Mannschaft ging als Aufsteiger in die Saison und mit dem fünften Platz kann man sehr zufrieden sein. Feldkirchen-Obmann Harald Pracher spielte ein starkes Jahr und platzierte sich auf Rang zehn der Einzelrangliste. Die Altmeister Attilio Mosettig und Volker Inffeld sorgten für die weiteren nötigen Siege, Irmgard Fruhwirt war immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde und feierte einige begeisternde Siege.

 

Damen, SFP1, Landesliga:

Zum ersten Mal haben wir heuer auch ein Damenteam gestellt und die Premiere ist sehr gut verlaufen. Playing-Captain Gertraud Heigl beschränkte sich zumeist darauf im Doppel ihre Frau zu stehen, was auch eindrucksvoll gelang: Mit Martina Meißl blieb sie ungeschlagen (8:0), auch mit Silvia Frühwald, die ebenso wie Heidi Weiland und Jugendspielerin Miriam Müller ihr Meisterschaftsdebüt gab, schaffte sie eine 4:1-Bilanz. Im Einzel kamen unsere sieben Damen alternierend zum Einsatz, wobei Martina und die im Frühjahr neu hinzu gekommene Heike Koller die meisten Siege beisteuern konnten. Am Ende wurde es ein rundum zufriedenstellender vierter Platz. In der nächsten Saison werden wir aller Voraussicht nach bereits zwei Damenteams ins Liga-Rennen schicken.