SFP-Jugendspieler Martin Brandstätter war der herausragende Spieler bei den steirischen Jugend-Meisterschaften in Mürzzuschlag. Er gewann im Doppel, Mixed und U16-Einzel und wurde im U18-Einzel Zweiter. Und auch beim vierten Durchgang der steirischen NSL zeigten sich die SFP-Youngsters von ihrer besten Seite: Thomas Novak schaffte den Aufstieg in die Gruppe 4, Maxi Schauer hielt sich in der Gruppe 7 und sowohl Paul Novak (U15/für die Gruppe 4) und Jakob Remling (U13/für die Gruppe 7) schafften die Qualifikation.

Auch am Ende einer langen und anstrengenden Saison zeigten die SFP-Nachwuchsspieler noch einmal, was sie drauf haben. Allen voran Martin Brandstätter bei den steirischen Jugend-Meisterschaften in Mürzzuschlag: Der 16-Jährige räumte so ziemlich alles ab, was angeboten wurde. Los ging es im Mixed-Doppel, das er an der Seite von Julia Zeya (Post SV Graz) bestritt. Im Finale bezwangen sie Andreas Unterweger und Julias ältere Schwester Cynthia. Weiter ging es im Burschen-Doppel, das sich Martin gemeinsam mit Philipp Walter von Don Bosco sicherte. Auch hier gab es ein hochklassiges Endspiel, das gegen Unterweger und Michael Rothschädl (Deutschlandsberg) mit 3:1 an Martin und Philipp ging. Damit noch nicht genug, gab es ja auch noch zwei Einzelbewerbe: Im U16-Einzel musste Martin schon im Halbfinale gegen Simon Zündel (Leoben) über die volle Distanz gehen und im Endspiel ging es dann gegen seinen Dauerrivalen Simon Grünsteidl vom ESV Bruck an der Mur, gegen den er seit zwei Jahren nicht mehr gewonnen hat. Diesmal sah es zunächst sehr gut aus, denn die ersten zwei Sätze gingen an den SFP-Landesligaspieler, doch Grünsteidl kämpfte sich zurück. Der fünfte Satz war nichts für schwache Nerven: Martin wehrte bei 9:10 und 10:11 zwei Matchbälle ab, ehe er seinerseits seinen dritten zum 15:13-Sieg verwertete. Knapp zuvor hatte er auch schon das U18-Einzelfinale erreicht, das er dann nach gewonnenem ersten Satz gegen Andreas Unterweger verlor. Seine einzige Niederlage an diesem Erfolgstag.

Ein Aufstieg und zwei Qualifikationen

Schon drei Tage zuvor waren die jüngeren SFP-Nachwuchsspieler bei der steirischen NSL in Kapfenberg höchst erfolgreich, obwohl Marco Sever (Gruppe 5) wegen eines Zehenbruchs ausfiel. Also waren Thomas Novak (Gruppe 5) und Maxi Schauer (Gruppe 7) die einzigen SFP-Vertreter in den Gruppen, weil Lukas Ettinger, der sich zuletzt für die Gruppe 2 qualifiziert hatte, leider aufgehört hat. Thomas hatte eine unangenehme Auslosung, denn gegen den besten Spieler der Gruppe, Sascha Steiner aus Leoben, musste er gleich im ersten Spiel antreten. Wie so oft fand er am Anfang nicht zu seiner Bestform und musste dem noch knapp vor ihm liegenden Leobener mit 0:3 klar den Vortritt lassen. Auch danach dauerte es noch ein wenig, bis sich Tomi fangen konnte, obwohl er Bischoy Sarofem (Don Bosco) klar besiegte. Aber gegen Thomas Menhard (Breitenau) wollte ihm zunächst nicht viel gelingen und er ließ auch jeglichen Kampfgeist vermissen. Mit einem frühen Time-Out und danach in den Satzpausen konnte Trainer Raimund Heigl die mentale Blockade langsam lösen und Tomi spielte sich immer besser in den Bewerb. Nach 0:2-Satzrückstand holte er sich das Match noch mit 3:2 und in der Folge war dann wieder der kämpferische, spielstarke Thomas Novak zu sehen, der die Betreuer der anderen Vereine zuletzt bei den steirischen Meisterschaften so überzeugt hatte. Er gewann alle weiteren Spiele, einige sogar extrem hoch und durfte sich am Ende über Rang zwei und den Aufstieg in die Gruppe 4 freuen.

In der Gruppe 7 kämpfte Maximilian Schauer erstmals seit der NSL-Reform in der Gruppenphase mit. Er gewann zwei Matches, musste sich aber gleich drei Mal im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied geschlagen geben. Es hätte also auch ein ganz vorderer Platz in der Gruppe werden können. Da einige Spieler aus Altersgründen ausscheiden, sollte er sich in der NSL halten können.

Paul Novak kämpfte sich zurück in die NSL

Paul Novak kämpfte sich zurück in die NSL

Stark vertreten war SFP auch in den Qualifikationsgruppen. In der U18 versuchte sich Franz Hanlin Zhou. Er schaffte drei Siege bei ebenso vielen Niederlagen und wurde damit Vierter. Noch besser erging es Paul Novak in der U15-Quali: Tomis älterer Bruder musste nur eine Niederlage hinnehmen und zieht als Zweiter wieder in die Nachwuchs-Superliga ein, er wird in der Gruppe 4 spielen und damit auch auf seinen Bruder treffen. Einen sensationellen Einstand in die NSL legte Jakob Remling hin: Der SFP-Shooting-Star, er wurde erst vor einem Monat für die Meisterschaft angemeldet und spielte schon sensationelle steirische Meisterschaften, hatte in der U13-Qualifikation wenig Mühe: Er gewann seine drei Gruppenspiele ohne Satzverlust und musste auch in der Finalrunde der besten sechs Spieler nie über die volle Distanz gehen. Nach insgesamt acht beeindruckenden Erfolgen zieht er als Gruppensieger in die Gruppe 7 der NSL ein. Man darf schon gespannt sein, wie seine nächsten Auftritte aussehen werden.

Jakob Remling gewann die schwierige U13-Qualifikation ohne Niederlage

Jakob Remling gewann die schwierige U13-Qualifikation ohne Niederlage

Die abgelaufene Saison hat für Feldkirchen-Puch die endgültige Bestätigung gebracht, dass jetzt wieder eine goldene Generation heranwächst. „Wir haben mit Thomas Novak die Nummer zwei seines Jahrgangs in der Steiermark. Der gleichaltrige Jakob Remling spielt erst seit wenigen Monaten im Verein und hat sich schon einen Namen gemacht. Gemeinsam werden sie nächstes Jahr auf den Titel in der U13-Mannschaft losgehen“, freut sich Trainer Raimund Heigl. Dazu hat SFP in diesem Jahrgang 2004 mit Maxi Schauer, Jannik Lamb und Elias Lupascu, der heuer noch nicht Meisterschaft gespielt hat, drei weitere vielversprechende Spieler. Nicht zu vergessen die Jüngeren Christian Holzbauer (10), Jan Gnaser (9) und Matthias Pracher (8). Und auch die U15-Spieler Paul Novak und Josua Haußmann geben im Training richtig Gas. Sie alle werden ab Herbst auch in der Erwachsenen-Meisterschaft, 1. oder 2. Klasse, zum Einsatz kommen und so viel Matchpraxis sammeln können. „Wir freuen uns schon auf die nächsten Jahre und die Entwicklung unserer Jugendspieler bis in die höheren Mannschaften des Vereins“, sagt Gertraud Heigl, die gemeinsam mit ihrem Bruder ebendiese Entwicklung vorantreiben wird. Außerdem werden die Vereins-Aushängeschilder Gregor Zafostnik und Tobias Scherer Zusatzeinheiten mit den besten Jugendlichen absolvieren. Um die Zukunft der Spielgemeinschaft braucht man sich also keine Sorgen zu machen.