Martin Brandstätter qualifizierte sich für die Gruppe 1 der österreichischen Nachwuchs-Superliga

Martin Brandstätter qualifizierte sich für die Gruppe 1 der österreichischen Nachwuchs-Superliga. Foto: StTTV/Peter Schnabl.

Riesenerfolg für Martin Brandstätter beim ersten Durchgang zur österreichischen Nachwuchs-Superliga in Kapfenberg. Der SFP-Spieler belegte in der Gruppe zwei, in die er erst im Vorjahr aufgestiegen war, den dritten Platz und gehört damit beim nächsten Durchgang in Kärnten erstmals zur österreichischen Elitegruppe der 14 besten Spieler.

Dabei hatte es am Samstag gar nicht so gut für ihn begonnen, im Steirerderby unterlag er gleich Michael Rothschädl vom SK TT Deutschlandsberg. Dem folgte ein wichtiger Sieg über den langjährigen Angstgegner Simon Grünsteidl (Bruck). In der Gruppe feierte er weitere Siege über Philipp Enz und Alen Bajric bei Niederlagen gegen Michael Trink und Michael Binder. Mit dem Spielverhältnis von 3:3 wurde er etwas glücklich Gruppenzweiter, weil sich die anderen Spieler alle gegenseitig schlugen. Im Viertelfinale am Sonntag früh folgte dann ein starker 4:2-Erfolg über den Kärntner Robbie Privasnik. Im Halbfinale verlor Martin gegen Rudolf Daxner (OÖ), eher er im Spiel um Platz drei ein weiteres Mal gegen Grünsteidl gewann. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel und diesem Erfolg, obwohl der zweite Platz in der Vorrundengruppe natürlich auch etwas glücklich war“, meinte Martin in einer ersten Reaktion. „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung und beglückwünschen Martin dazu! Er ist ein sehr fleißiger Trainierer und das ist der verdiente Lohn“, meinte SFP-Sportdirektor Raimund Heigl stolz.

„Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel und diesem Erfolg, obwohl der zweite Platz in der Vorrundengruppe natürlich auch etwas glücklich war“ – Martin Brandstätter

Siegerehrung der Gruppe 2 (von links): Rudolf Daxner (2.), Michael Trink (1.) und Martin Brandstätter (3.). Foto: StTTV/Peter Schnabl

Siegerehrung der Gruppe 2 (von links): Rudolf Daxner (2.), Michael Trink (1.) und Martin Brandstätter (3.). Foto: StTTV/Peter Schnabl.

In der Halle des BG/BRG Kapfenberg fand gleichzeitig die Qualifikation statt. Wegen der geografischen Nähe versuchten sich diesmal gleich sechs SFP-Spieler im österreichweiten Vergleich. In der U15 bemerkten Paul Novak (14.) und Marco Sever (21.), dass die Trauben österreichweit sehr hoch hängen, wenngleich beide spielerisch gute Phasen zeigten. In der U13 belegten Maxi Schauer und Jannik Lamb die Plätze 37 und 39. Jakob Remling als Vorrunden-Gruppenzweiter und Thomas Novak als Gruppensieger kämpften in der Zwischenrunde um die Qualifikation. Jakob hielt gegen alle Gegner gut mit, hat aber für dieses Niveau noch nicht die nötige Konstanz und muss auch mental noch viel stärker werden. Am Ende belegte er den 14. Platz.

„Tomi war ganz nah dran und konnte mit allen Spielern mithalten. Er hat den Anschluss an die erweiterte Spitze in Österreich geschafft, das ist sehr erfreulich. Wir werden es beim nächsten Durchgang in Kärnten noch einmal versuchen“ – Raimund Heigl

Bei Thomas Novak war es hauchdünn: Der noch Elfjährige zeigte phasenweise begeisterndes Tischtennis und vermasselte beispielsweise dem bis dahin ungeschlagenen Megatalent Julian Rzihauschek aus Wien (wird in zwei Wochen erst 8!) den Gruppensieg in der Zwischenrunde. Gegen Moritz Polster (W) fehlten ihm nur zwei Punkte zum Sieg, hätte er ihn geholt, wäre er im Halbfinale gelandet. So ging es um die Plätze 5 bis 8 und es wurde nach einer Niederlage gegen Raphael Keuschnig (K) und einem Sieg gegen Amir Poppenwimmer (W) Platz sieben. „Tomi war ganz nah dran und konnte mit allen Spielern mithalten. Er hat den Anschluss an die erweiterte Spitze in Österreich geschafft, das ist sehr erfreulich. Wir werden es beim nächsten Durchgang in Kärnten noch einmal versuchen“, sagte Raimund Heigl.

Die SFP-Qualifikationsteilnehmer Jannik Lamb, Thomas Novak, Maxi Schauer, Marco Sever, Paul Novak und Jakob Remling (von rechts vorne im Uhrzeigersinn). Foto: SFP.

Die SFP-Qualifikationsteilnehmer Jannik Lamb, Thomas Novak, Maxi Schauer, Marco Sever, Paul Novak und Jakob Remling (von rechts vorne im Uhrzeigersinn). Foto: SFP.