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Thomas Novak präsentierte sich nicht nur spielfreudig, sondern hatte auch so seinen Spaß. Einmal bevorzugte er die offene Auslosung.

Thomas Novak präsentierte sich nicht nur spielfreudig, sondern hatte auch so seinen Spaß. Einmal bevorzugte er die offene Auslosung.

Thomas Novak und Jakob Remling dominierten die Herbstmeisterschaft der U15 Süd und siegten ohne Niederlage. Das zweite SFP-Team mit Marco Sever und Maxi Schauer belegte Platz drei.

Acht Spiele, acht Siege, alle Einzelmatches gewonnen, Spielverhältnis 24:1 – auf den ersten Blick wirkt das Endergebnis von SFP1 in der Herbstmeisterschaft der U15 Süd wie eine „gmahte Wiesn“. Doch das war es beileibe nicht, denn das Duell beim zweiten Durchgang in Voitsberg gegen die Zwillinge Juliana und Bischoy Sarofem von Don Bosco Graz, bis zum direkten Duell ebenfalls noch ohne Niederlage, wurde zu einem hochklassigen Thriller, der das beste Tischtennis dieser Altersklasse bot. Thomas Novak und Jakob Remling, die als große Titelhoffnung für die nächstjährige U13-Meisterschaft gelten, verloren das Doppel gegen die um ein Jahr jüngeren Sarofem-Zwillinge. Doch danach steigerten sich die SFP-Nachwuchs-Aushängeschilder in den Einzeln eklatant. Thomas bezwang nach anfänglichen Schwierigkeiten Juliana am Ende recht sicher, parallel kämpfte Jakob gegen Bischoy und – einmal mehr – seine eigenen Nerven. Er wurde ihnen Herr und feierte am Ende einen harterkämpften 3:2-Erfolg, nachdem er schon 2:6 im fünften Satz zurücklag, als Coach Raimund Heigl ein gutes Timeout nahm. Für Jakob war es der (punktemäßig) bisher beste Spieler, den er je schlagen konnte, vor einer Woche bei der österreichischen Nachwuchs-Superliga in Villach hatte er noch klar gegen Bischoy verloren. In der zweiten Einzelserie zog Jakob gegen Juliana rasch davon und gewann das Match klar. Der Sieg für SFP war so schon sicher, doch Tomi wollte sich keine Blöße geben und steigerte sich nach verlorenem ersten Satz gegen Bischoy in einen Spielrausch und zeigte – wieder einmal – begeisternde Bälle. Thomas und Jakob führen damit auch die Einzelrangliste mit 8:0 bzw. 7:0 an, gefolgt von den Sarofems mit 7:2 (Bischoy) und 5:2 (Juliana). Schön zu sehen war, dass sich diese Spieler trotz aller sportlichen Rivalität sehr gut verstehen. Trainer Raimund Heigl zog stolz Bilanz: „Jakob hat heute die bisher beste Leistung seiner noch kurzen Laufbahn geboten. Man darf nicht vergessen, dass er erst im April dieses Jahres seinen ersten Wettkampf gespielt hat. Tomi hat das Potenzial, in seiner Altersklasse auch österreichweit vorne mitzuhalten. Er muss jetzt nur noch diese Herausforderung annehmen. Beide Spieler machen mir jedenfalls viel Freude beim Zuschauen und mitzittern!“

Auch die Spieler von SFP2 vermochten sich in dieser Meisterschaft gut in Szene zu setzen. Marco Sever, am Ende 5. der Einzelrangliste, und Maxi Schauer (10.) schafften beim ersten Durchgang zwei knappe 3:2-Siege und klassierten sich damit am Ende mit sechs Siegen bei nur zwei Niederlagen auf dem dritten Platz vor UTTV und Voitsberg1.

Dynamisch zu Platz drei: Marco Sever und Maxi Schauer

Dynamisch zu Platz drei: Marco Sever und Maxi Schauer

Ein kleiner Nachtrag noch zur österreichischen NSL vor einer Woche: SFP-Landesligaspieler Martin Kothgasser feierte eine hervorragende Premiere in der Topgruppe eins. Der 16-Jähirge gewann vier Matches, schaffte Rang sechs und somit locker den Erhalt in der Gruppe. Alle Spieler, die er geschlagen hat, lagen punktemäßig vor ihm. Jakob Remling versuchte sich in der U13-Qualifikation und belegte einen respektablen achten Platz.

Martin Kothgasser lieferte bei seiner Premiere in der Gruppe 1 der österreichischen Nachwuchs-Superliga eine blitzsaubere Leistung ab.

Martin Kothgasser lieferte bei seiner Premiere in der Gruppe 1 der österreichischen Nachwuchs-Superliga eine blitzsaubere Leistung ab.