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SFP1 | 2. Bundesliga | 2. Runde 2016/2017

Gregor Zafoštnik Tobias Scherer Alexander Nöst


Spielverlauf

Es war gleich in zwei Belangen ein historisches Wochenende für die Feldkirchner Tischtennisspieler: Zum einen kamen zu den beiden Begegnungen am Samstag gegen Wiener Neustadt und am Sonntag gegen Kapfenberg insgesamt mehr als 100 Zuschauer. Knapp 40 waren es beim Samstags-Krimi, der erst nach 3:04-Stunden Spielzeit gegen den neuen Tabellenführer mit 4:6 verloren ging, fast 60 waren es dann am Sonntag beim Steirer-Derby gegen Kapfenberg II. Und dieses Spiel brachte die zweite Premiere mit sich, erstmals nach eineinhalb Jahren gewann unsere Mannschaft ein Bundesliga-Match mit 6:0. Dass es dazu kommen konnte, war vor allem dem im Frühjahr bärenstarken Alexander Nöst zu verdanken, der gleich in der ersten Partie die Kapfenberger Nummer eins, Patrick Peitler, trotz mehrmaliger Rückstände mit 3:2 niederrang. Parallel dazu hatte Gregor Zafostnik gegen Christoph „Didi“ Pichler anfangs zwar etwas Mühe, schaffte letztlich aber doch ein klares 3:0. Einen klassischen Fehlstart verzeichnete auch Tobias Scherer im Juniorenduell mit David Ye. 1:9 stand es im ersten Satz, der danach auch hoch an den Kapfenberger ging. in den weiteren Sätzen konnte er zwar nicht ganz an die überragende Form vom Vortag anknüpfen, es reichte aber dennoch zu drei knappen Satzerfolgen. Auch gegen Patrick Peitler hatte Gregor Zafostnik nur am Anfang Probleme, je länger die Partie dauerte, desto stärker wurde die Dominanz des Slowenen in Feldkirchner Diensten. Nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit stand es also 4:0 für die Gastgeber vor den durchaus verdutzten Zuschauern.

„Das Ergebnis war eindeutig zu hoch heute, die Kapfenberger hatten in mehreren Matches ihre Chancen. Aber so einen Tag nimmt man dann gerne mit“ (Tobias Scherer)

Es folgten noch zwei sehr spannende Spiele: Tobias Scherer gegen Didi Pichler und Alex Nöst gegen David Ye. Wie bereits am Anfang vorweggenommen, hatten die Feldkirchner beide Male das bessere Ende für sich. Tobi mühte sich gegen Didi zwar sehr, das Match war von beiden Seiten recht fehlerhaft geführt, in den entscheidenden Phasen war der SFP-Eigenbauspieler dann aber zur Stelle. Seinen zweiten Krimi des Tages gewann Alex Nöst, auch er musste zunächst einem Satzrückstand hinterherlaufen, bekam die Begegnung mit seinen verschnittenen Topspins und seinem starken Aufschlag aber immer besser in den Griff. Bei 10:4 im fünften Satz sollte er es noch einmal spannend machen und vier Matchbälle in Serie vergeben, ehe er den Sack zumachte und unter dem Jubel der Zuschauer tatsächlich auf 6:0 stellte.

„Das Ergebnis war eindeutig zu hoch heute, die Kapfenberger hatten in mehreren Matches ihre Chancen. Aber so einen Tag nimmt man dann gerne mit“, fasste es SFP-Kapitän Tobias Scherer treffend zusammen. Der sportliche Leiter Raimund Heigl ergänzte: „Das 6:0 ist super, es tut mir für unsere Freunde aus Kapfenberg aber fast ein wenig leid. Die größere Anerkennung für mich ist aber die Zuschauerkulisse, denn wenn die Arbeit der Spieler und Funktionäre so honoriert und mitgetragen wird, dann lohnt es sich. Auch Bürgermeister Erich Gosch war heute wieder unser Gast und hat sich von der tollen Entwicklung des Vereins persönlich überzeugt.“ Für das nächste Heimspiel, das nächste Derby gegen Leoben am 28. Jänner, hat sich die SFP-Führung das nächste ehrgeizige Ziel gesetzt: Dann soll der 80er bei der Zuschauerzahl fallen, Tobias Scherer hofft sogar auf den 100er… Dafür wird überlegt, eine Mini-Tribüne zu installieren, damit die Leute besser sehen können.


Einzelergebnisse

Alexander Nöst – Patrick Peitler 3:2
Gregor Zafostnik – Christoph Pichler 3:0
Tobias Scherer – David Ye 3:1
Gregor Zafostnik – Patrick Peitler 3:0
Tobias Scherer – Christoph Pichler 3:1
Alexander Nöst – David Ye 3:2

Übersicht

  • Gregor Zafoštnik 2:0
  • Tobias Scherer 2:0
  • Alexander Nöst 2:0

Fotogalerie