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Thomas Novak brachte volle Kampfkraft und perfekte Technik ins Turnier

Bisher größter Erfolg in der Laufbahn von Thomas Novak (12): Das SFP-Talent dominiert die U13-Qualifikation zur österreichischen Nachwuchs-Superliga in Stockerau und verliert in elf Matches nur einen einzigen Satz! Beinahe hätte es auch unser zweiter Spieler Jakob Remling geschafft, doch er scheiterte im Spiel um Platz drei im steirischen Duell an Bischoy Sarofem. Martin Brandstätter wird 13. in der Topgruppe 1.

Die Vorzeichen für die beiden NSL-Qualifikanten standen nicht so gut, denn Trainer Raimund Heigl musste krankheitsbedingt zu Hause bleiben und konnte so nicht helfen. Also übernahmen die Väter Christian Novak und Wolfgang Hammerl sowie phasenweise Thomas Wildling von TTS Langenwang (Danke!). Doch unsere Jungs haben gut trainiert und ließen sich nicht beirren. Thomas Novak, als Nummer fünf eingestuft, spazierte durch die erste Gruppenphase und gab keinen Satz ab. Jakob Remling war nur die Nummer elf unter den 29 Spielern, die um die nur drei Quali-Plätze kämpften. Er rackerte sich durch die erste Gruppenphase und schlug unter anderen die Nummer zwei, Markus Reimannsteiner aus Niederösterreich und gewann ebenfalls seine Gruppe. Weiter ging es in zwei Zwischenrunden, für die sich die Ersten und Zweiten der Vorrundengruppen qualifizierten. Tomi nahm den Schwung aus der ersten Phase mit und triumphierte auch gegen den topgesetzten Spieler, Denis Czako aus dem Burgenland mit 3:0. Lediglich gegen Erik Seper (Wien) gab er einen Satz ab.

Jakob machte es seinem Klubkollegen gleich, gewann gegen Bischoy Sarofem (Don Bosco) und Paul Dobretsberger (W) jeweils mit 3:2. Die Niederlage gegen Moritz Polster (W/1:3) machte nichts mehr aus, auch Jakob gewann die Zwischenrunde. Im Halbfinale traf dann Tomi auf Bischoy Sarofem, gegen den er zuletzt in der steirischen NSL zwei Mal verloren hatte. Doch mit dem Selbstvertrauen der davor gezeigten Leistungen war er diesmal wieder zur Stelle und siegte hauchdünn mit 11:9, 12:10, 12:10. Jakob musste sich dem Wiener Seper mit 0:3 geschlagen geben (-8, -9., -11). Thomas Novak hatte sich damit bereits fix für die NSL qualifiziert und deklassierte im Finale Erik Seper mit 3:0 (11:4, 11:2, 11:9). Jakob scheiterte im entscheidenden Spiel um Platz drei gegen Bischoy Sarofem einmal mehr an seinen mentalen Problemen und musste sich leider mit Rang vier begnügen. Dennoch ein großartiges Turnier von Jakob, der wieder deutlich über seiner Einstufung blieb. Gratulation auch an Bischoy, der jetzt zum dritten Mal ganz vorne mitgespielt hat und sich für seine Beharrlichkeit belohnt hat! Er hat übrigens das ganze Wochenende nur zwei Matches verloren (gegen Jakob in der Gruppenphase und gegen Tomi im Halbfinale).

Thomas Novak bei seinem ersten Sieg gegen Erik Seper in der Gruppenphase, im Finale wurde es dann ein glattes 3:0. Foto: Thomas Wildling

Tomi darf sich freuen, beim großen Saisonabschluss in der Linzer Tips-Arena in der Gruppe 7 aufzuspielen. Traditionell werden dort auf 54 Tischen alle Gruppen in einer Halle absolviert – ein echtes Spektakel. Thomas Novak ist übrigens erst der vierte SFP-Eigenbauspieler (Martin Brandstätter kam ja von ATSE), der es in die österreichische Elite geschafft hat nach Tobias Scherer, Lukas Lendl und Julian Stefanetti.

Apropos Martin Brandstätter: Für unseren aktuellen Top-Nachwuchsspieler lief es diesmal nicht so gut. Er spielt ja schon in der Topgruppe eins und belegte dort beim vorigen Durchgang in Kärnten sensationell Platz sechs. Diesmal konnte er nicht an diese Leistungen anknüpfen. Er verlor in der Gruppenphase gegen Martin Bäuerle (NÖ) und gegen Jonas Promberger (OÖ) knapp mit 2:3, gegen die anderen Spieler setzte es höhere Niederlagen. Also musste er im unteren Play-off um die Plätze 9 bis 14 spielen. Es gelang ihm ein Sieg gegen Rudolf Daxner (OÖ), verlor noch einmal mit 2:3 (gegen Oliver Kolbert/W) und musste sich so mit dem 13. Platz zufrieden geben. Das bedeutet beim nächsten Mal in Linz wieder einen Auftritt in der Gruppe zwei.