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Die SPG Feldkirchen-Puch war mit neun Medaillen, darunter fünf Mal Gold, der erfolgreichste Verein bei den steirischen Tischtennis-Meisterschaften in Kapfenberg. Tobias Scherer gewann das U21-Einzel, das Mixed-Doppel mit Lisa Storer und gemeinsam mit Alexander Nöst das Herren-Doppel. Alex gewann außerdem den Herren-B-Bewerb. Martina Meißl (3. Damen B und Mixed) und Raimund Heigl (3. Herren C) steuerten die weiteren Medaillen für SFP bei.

Einen wahren Medaillenregen fabrizierten die vier SFP-TeilnehmerInnen bei den diesjährigen steirischen Tischtennis-Meisterschaften in Kapfenberg. Allen voran unser Aushängeschild Tobias Scherer, der sich endgültig im Kreis der besten steirischen Tischtennisspieler etabliert hat. Im Herren-Hauptbewerb schaffte er es nämlich erstmals auf das Stockerl. Im Viertelfinale bezwang er in einer Neuauflage des Vorjahresduells – damals hatte er noch verloren – Lukas Nepozitek vom TTC Gratwein mit 3:1 in den Sätzen. Im Halbfinale war er dann gegen den topgesetzten Christoph Simoner, der sich wenig später gegen David Vorcnik den Titel holte, ohne echte Chance. Lediglich den dritten Satz konnte Tobi offen gestalten und vergab da sogar einen Satzball.

Alexander Nöst und Tobias Scherer im Doppel.

 

Diese Medaille war die Krönung des Wochenendes, denn am Samstag hatte Tobias alles gewonnen, was möglich war. Zunächst gelang ihm gegen David Ye die Revanche für die Vorjahrsniederlage im U21- Finale, heuer war es mit 3:0 eine ganz klare Angelegenheit für den 20-jährigen Seiersberger. Eine Topleistung lieferten dann unsere beiden Bundesligaspieler Tobias Scherer und Alexander Nöst im Herren-Doppel ab. Sie blieben in all ihren Spielen ohne Satzverlust und holten souverän ihren jeweils ersten steirischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse. Im Halbfinale schlugen sie Johannes Schönleitner/Stefan Hufnagl, die sich zuvor gegen Hannes Zenz/Oliver Heimrath durchgesetzt hatten. Im Endspiel blieben Patrick Peitler und David Ye ohne Chance. Noch klarer war dann das Mixed-Doppel, wo Tobias Scherer und Langzeitpartnerin Lisa Storer zwar im Halbfinale gegen Philipp Walter/Cynthia Zeya einen Satz verloren, dafür aber im Endspiel komplett ungefährdet blieben. In drei Sätzen gaben sie nur sechs Punkte (!) gegen Patrick Peitler und Lea Schlapschy, die ein überraschendes Comeback gab, ab. Für Lisa und Tobi war es der dritte gemeinsame Titel im Mixed bei den steirischen Meisterschaften. Lisa Storer gewann mit Mutter Damiela auch das Damen-Doppel und natürlich auch das Damen-Einzel und hält damit mit allen Titeln in den Nachwuchsklassen bei 50 steirischen Meistertiteln! Gratulation und Respekt!

Bronze im Mixed: Martina Meißl und Martin Köberl

 

Eine weitere Medaille im Mixed holte Martina Meißl, die wie im Vorjahr mit Martin Köberl (SV Leoben) spielte. Sie kämpften sich mit einem knappen Fünfsatzsieg in das Halbfinale, wo sie dann ebenfalls in fünf Sätzen gegen Peitler/Schlapschy verloren. Eine weitere Medaille holte unsere England-Legionärin Martina im Damen-B-Bewerb, wo sie sich ebenfalls Bronze sicherte. Und auch in den Herren-Nebenbewerben war SFP stark vertreten: Alexander Nöst gewann den Herren-B-Bewerb im Finale gegen Christian Cirar, im Herren-Hauptbewerb schlug Alex übrigens die beiden Kapfenberger Oliver Heimrath und Hannes Zenz. Und schließlich kämpfte sich auch der SFP-Sportdirektor noch zu einer Medaille, Bronze im Bewerb Herren C. Das mögliche Finale vergab er mit einer knappen Niederlage gegen Simon Grünsteidl (9:11 im fünften Satz).

Siegerehrung Herren C (von links): Simon Grünsteidl (2.), Steven Schloffer (1.), Raimund Heigl (3.) und Michael Riegler (3.)

Alles in allem extrem erfolgreiche Titelkämpfe für SFP. Wermutstropfen war diesmal die erschreckend schwache Teilnehmerzahl von nur 45, darunter nur noch 30 Herren. Präsident Heimrath kündigte aber bereits an, dass sich das Präsidium über die längst notwendigen Reformen (neuer Zeitplan, zusätzliche Nebenbewerbe für schwächere Spieler) Gedanken machen wird. Es wird gut sein, denn dass von den 900 Meisterschaftsspielern nur fünf Prozent am eigentlichen Jahreshöhepunkt teilnehmen, gibt doch zu denken.