Bei seinem ersten Auftritt in Gruppe 3 der steirischen Nachwuchs-Superliga wird Thomas Novak gleich Dritter. Marco Sever hält sich in der Gruppe 4, Jakob Remling gewinnt wieder die Gruppe 5 und Jan Gnaser wird Fünfter in der Gruppe7.

Mit sieben Spielern, darunter gleich sechs in den sieben Gruppen der Gruppen der steirischen Nachwuchs-Superliga und einem in der Quali war die Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch beim vierten Durchgang in Bruck und Kapfenberg vertreten. Thomas Novak durfte nach einigen Rückzügen in den oberen Gruppen erstmals in der Gruppe 3 ran. Und er nützte diese Chance eindrucksvoll. Das 12-Jährige SFP-Toptalent gewann fünf Matches und musste sich lediglich Florian Nickel (Indigo) und Bischoy Sarofem (Don Bosco) jeweils mit 2:3 knapp geschlagen geben. „Es war Tomis bisher beste Leistung seiner Laufbahn. Er hat Vorhand und Rückhand mutig durchgezogen, offensiv agiert und sich auch super bewegt“, war Trainer Raimund Heigl zufrieden mit seinem Schützling. Die Siege über Maximilian Heyn, Christiane Sackl, David Pölzl, Laura Rebol und Iris Cordic brachten Thomas auf eine neue Bestmarke in der RC-Rangliste.

In der Gruppe 4 durfte Marco Sever ran, der aus der U15-Quali nachgerückt war. Seine Leistung einzuschätzen fällt auch einem erfahrenen Trainer schwer, er bezwang Markus Preschan und Alex Prager und verlor gegen Aida Hujdurovic und Fabian Schlatzer knapp in fünf Sätzen. Nach gutem Start war er – wie schon in Linz – wieder extrem gehemmt, hier muss wohl der Psychologe ran, denn Marco kann eigentlich viel mehr. Das Positive: Er belegte Rang 5 und hielt damit die Gruppe und kann es im Herbst schon wieder viel besser machen.

In der Gruppe 5 war wieder einmal angerichtet für Jakob Remling. Der SFP-Aufsteiger hatte ja im Vorjahr in seinen ersten drei NSL-Auftritten die Bilanz von 21 Siegen und 0 Niederlagen hingelegt. Als er dann in Gruppe 4 hätte spielen sollen, fiel er mit hohem Fieber aus. Daher musste er diesmal noch einmal in der Gruppe 5 antreten. Das schwierigste Spiel gab es gleich zu Beginn gegen Juliana Sarofem, und der SFP-Spieler setzte sich nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 durch. Es folgten sechs weitere Siege und damit der neuerliche Aufstieg in die Gruppe 4. „Diesmal werde ich sicher nicht krank sein!“, gab Jakob die Parole aus, denn er möchte sich unbedingt mit den starken Gegnern dieser Gruppe messen. Ebenfalls in der Gruppe 5 spielte Maximilian Schauer, zuletzt Sieger der Gruppe 6. Er hatte wieder einmal einen Hochschaubahn-Tag erwischt, Weltklasse-Punkten folgten unerklärbare Fehler. Maxi wurde Siebenter und spielt im Herbst in der U15-Quali (für die Gruppe 4), die für ihn aber sicher machbar ist.

Ebendort wird auch Jannik Lamb antreten, der in der Gruppe 6 leider nicht an seine zuletzt guten Trainingsleistungen anknüpfen konnte und Achter und Letzter wurde. In der Gruppe 7 schaffte Jan Gnaser ein positives Spielverhältnis und wird wohl nach den altersbedingten Ausscheiden in der NSL (Gruppe 6) bleiben. Gut in Szene setzen konnte sich auch Elias Lupascu bei seinem zweiten Meisterschaftsauftritt. Diesmal musste er schon in der U15-Quali antreten und schaffte dort mit 5:5 ein ausgeglichenenes Spielverhältnis, er schlug auch Gruppensiegerin Jasmina Menapace, da ist also einiges möglich.