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Seit Gründung der Rating-Central-Computerrangliste wird jedes Jahr auch der „Aufsteiger des Jahres“ gekürt. In der vereinsinternen Wertung von SFP hatten heuer die Nachwuchsspieler den größten Aufstieg zu verzeichnen: Es siegte Thomas Novak vor Jakob Remling, Jonas Grafeneder, Paul Novak und Jan Gnaser. Bester Erwachsener war Sommer-Neuzugang Philip Hiden.

„Auf Rang drei der SFP-Rookie-Wertung folgt ein echter Aufsteiger, der erst elfjährige Thomas Novak mit 202 Punkten Zuwachs. Man braucht kein großer Prophet zu sein, wenn man behauptet, dass er in diesem Ranking auch in den nächsten Jahren ganz weit vorne zu finden sein wird.“ – So war es im Vorjahr in der Geschichte über die Aufsteiger des Jahres zu lesen, und der weitsichtige Autor 😉 sollte Recht behalten. Heuer gewann Thomas Novak den Titel „SFP-Rookie of the Year“. Der Zwölfjährige machte im Jahresvergleich 252 Punkte gut, was steiermarkweit übrigens Rang zehn bedeutet. Den Steiermarksieg holte übrigens Florian Voves (Fürstenfeld/plus 332) vor Bischoy Sarofem (Don Bosco/plus 327) und Vorjahressieger Jan-Pieter Da Re (Voitsberg/plus 283).

Zweiter der SFP-Wertung wurde Tomis Teamgefährte Jakob Remling, der mit Tomi gemeinsam zwei steirische Meistertitel in der U13 eingefahren hat (Mannschaft und Doppel) und auch am vergangenen Wochenende bei den österreichischen Meisterschaften in Baden erstmals mit dem steirischen Panther auf der Brust das Bundesland vertrat und Fünfter im Mannschaftsbewerb wurde. Bei Jakob ist die Verbesserung um 184 Punkte noch höher einzuschätzen, denn es war sein erstes volles Meisterschaftsjahr. Und wer das Ranglistensystem ein wenig studiert hat, der weiß, dass die Spieler üblicherweise etwas höher ersteingestuft werden, dann viele Punkte (meist zwischen 100 und 150) verlieren und dann ihren Weg zurück nach oben antreten. Jakob hat nicht einmal 40 Punkte verloren, man könnte bei seinem Endergebnis also getrost mindestens 100 Punkte dazu rechnen, um einen Vergleich mit einem Spieler zu schaffen, der schon länger in der Rangliste vertreten ist. (Das war für viele jetzt sicher etwas verwirrend, aber egal.)

Auch die nächsten drei Plätze im vereinsinternen Aufsteiger-Ranking gingen an Nachwuchsspieler: Jonas Grafeneder, der Tischtennis eigentlich nur begonnen hatte, um im Racketlon erfolgreicher zu sein, hat sich um 163 Punkte gesteigert und die Schallmauer von 1000 Punkten klar übertroffen (aktuell 1116 Punkte). Dahinter folgt mit Paul Novak Tomis älterer Bruder, der sich um 159 Punkte gesteigert hat und vor allem in der 1. Klasse Graz für Aufsehen gesorgt hat. Rang fünf geht schließlich an unseren aktuell jüngsten Meisterschaftsspieler Jan Gnaser (11), der sich gegenüber Sommer 2016 um 145 Punkte verbesserte.

Der aktuell jüngste SFP-Meisterschaftsspieler Jan Gnaser verdoppelte seine Punktezahl gegenüber Sommer 2016

Rang sechs im SFP-Jahresranking nimmt mit Philip Hiden der beste Erwachsene ein. Der Neuzugang des Sommers 2016 schlug in der Unterliga so richtig ein, schaffte 131 Zähler Steigerung und gemeinsam mit Heimo Zenz und Helmut Schwarz bekanntlich auch den Meistertitel. Doch schon die nächsten drei Plätze gehören wieder dem Nachwuchs, Maximilian Schauer (plus 100), Marco Sever (plus 99) und Christian Holzbauer (plus 81) nahmen sie ein. Auf Rang zehn folgt mit Kevin Klemm aus unserer Landesliga-Mannschaft (plus 62) der nächste Routinier. Auf Platz elf folgte mit Silvia Frühwald (plus 46) die beste Dame.

Bester Erwachsener SFP-Spieler im Saisonverlauf: Philip Hiden

Insgesamt 17 SFP-Spieler verzeichneten gegenüber dem Sommer 2016 einen Punktezuwachs, drei haben nicht gespielt und 25 mussten Punkteverluste hinnehmen. Bei einigen fielen sie sehr gering aus, bis zu Platz 29 (Martina Meißl) war der Verlust unter 30 Punkten, was mit einem einzigen, herausragenden Spiel kompensiert werden kann. In den hinteren Bereichen ist es oft so, dass Spieler im Vorjahr einen extremen Punktezuwachs verzeichneten und heuer wieder viele der erworbenen Zähler verloren. So ist das System, aber ab Herbst kann man sich ja schon wieder nach oben kämpfen und auch wenn es manche als Spielerei abtun, es kann auch einen sehr motivierender Faktor sein, sich durch die Ranglisten nach oben zu kämpfen.

Das komplette Ranking:

  1. Thomas Novak + 252 (796 – aktuelle Punkte)
  2. Jakob Remling + 184 (659)
  3. Jonas Grafeneder + 163 (1116)
  4. Paul Novak + 159 (685)
  5. Jan Gnaser + 145 (277)
  6. Philip Hiden + 131 (1607)
  7. Maximilian Schauer + 100 (344)
  8. Marco Sever + 99 (519)
  9. Christian Holzbauer + 81 (254)
  10. Kevin Klemm + 62 (1756)
  11. Silvia Frühwald + 46 (357)
  12. Raimund Heigl + 43 (1562)
  13. Thomas Kunz +36 (1299)
  14. Heike Koller +30 (835)
  15. Manfred Klinger + 28 (1256)
  16. Michael Graf + 24 (1235)
  17. Andrzej Gogolin + 17 (1169)
  18. Martin Brandstätter +17 (1689)
  19. Harald Pracher +- 0 (1058)
  20. Helmut Burschet +- 0 (1081)
  21. Volker Inffeld +-0 (865)
  22. Christoph Zirngast/Neger – 2 (1013)
  23. Jannik Lamb – 5 (136)
  24. Heimo Zenz – 9 (1609)
  25. Helmut Schwarz – 14 (1831)
  26. Mark Leitner – 15 (1166)
  27. Jürgen Neuhold- 25 (1148)
  28. Marco Umgeher – 26 (994)
  29. Martina Meißl – 27 (750)
  30. Herbert Sidak – 34 (1737)
  31. Gerald Pinkl – 37 (1483)
  32. Alexander Nöst – 38 (1856)
  33. Sebastian Nowak – 38 (1163)
  34. Thomas Tropper – 41 (905)
  35. Christian Vretscha – 48 (1244)
  36. Tobias Scherer – 50 (1952)
  37. Attilio Mosettig – 54 (923)
  38. Gertraud Heigl – 59 (1386)
  39. Gregor Zafostnik – 62 (2205)
  40. Hanlin Zhou – 75 (412)
  41. Helmut Greger – 85 (1151)
  42. Ingrid Oberlenz – 85 (753)
  43. Julian Stefanetti – 86 (1297)
  44. Peter Waiker – 87 (1182)
  45. Robert Temmer – 98 (1556)
  46. Hannes Offenbacher – 154 (1216)
  47. Irmgard Fruhwirth – 179 (599)