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Beim ersten Durchgang der österreichischen Nachwuchs-Superliga in Kapfenberg sicherte sich SFP-Nachwuchs-Aushängeschild Martin Brandstätter mit Rang drei in der Gruppe zwei den Aufstieg in die Topgruppe eins. Thomas Novak verpasste die Quali der U15 als Vierter knapp, Jakob Remling wurde ebendort 13.

Zum Saisonauftakt gastiert die österreichische Nachwuchs-Superliga traditionell in der Steiermark. Die Mädchen haben in Bruck gespielt, die Burschen in drei Hallen in Kapfenberg. Insgesamt sind dabei die besten 250 Nachwuchsspieler Österreichs von der U8 bis zur U21 im Einsatz. SFP hat drei Spieler in das Rennen geschickt, die Steiermark hat diesmal im Konzert der Großen sehr schöne Erfolge eingefahren.

Als derzeit bester steirischer Nachwuchsspieler spielte SFP-Jugendspieler Martin Brandstätter in der Gruppe 2, wo mit Steven Schloffer (KSV) und Simon Grünsteidl (Bruck) noch zwei weitere Steirer am Werk waren. Martin zeigte wie schon beim Bundesliga-Eröffnungsturnier und in den ersten beiden Landesligarunden, dass sich sein Fleiß über den Sommer ausgezahlt hat und schaffte als Dritter den Aufstieg in die Topgruppe eins! In der Vorrundengruppe machte es Martin sehr spannend: Gleich vier seiner Matches gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen, alle vier (gegen Philipp Enz, Robbie Privasnik, Michael Strauss und Lukas Bulant) gewann er! Mit einem 3:1 gegen Lukas Krämer und einer 0:3-Niederlage gegen Oliver Kolbert reichte das zum Gruppensieg. Im Viertelfinale traf er damit auf den vierten der anderen Gruppe, Jonas Zink. Martin konnte sich mit 4:1 (in den Entscheidungsspielen wird Best-of-7 gespielt) durch und stand damit im Halbfinale, das er aber gegen Adrian Dillon mit 1:4 verlor. Das Spiel um Platz drei musste aber die Entscheidung bringen und Gegner war abermals Oliver Kolbert, gegen den er am Vortag verloren hatte. Doch jetzt, wo es um alles ging, war Martin Brandstätter hellwach und siegte mit 4:2 in den Sätzen, wobei fast alle Sätze ganz knapp waren. Beim zweiten Durchgang in Kärnten darf sich Martin damit zum zweiten Mal – im Vorjahr hatte er es auch schon einmal geschafft – mit den besten Nachwuchsspielern Österreichs messen.

Die beiden anderen SFP-Spieler waren Thomas Novak und Jakob Remling, die sich in der U15-Qualifikation versuchten. Thomas Novak, der beim letzten Durchgang des Vorjahres als U13-Spieler bereits einmal in der NSL gewesen war, wegen der Altersregelung aber ausscheiden musste, erwischte einen guten Start und konnte seine Vorrundengruppe als Sieger beenden. Ganz im Gegensatz dazu Jakob Remling, der am Anfang gar nicht ins Spiel fand und erst langsam besser wurde – mit zwei Siegen und drei Niederlagen hatte er dann das Pech, in einem „Dreier-Radl“ das schlechteste Satzverhältnis zu haben und er musste somit um die Plätze 13 bis 19 spielen. Das machte Jakob gut und gewann alle weiteren Spiele und holte sich somit Platz 13. Da wäre aber auch mehr möglich gewesen.

Für Tomi schaute es lange Zeit sehr gut aus mit der Qualifikation, denn nach einer Niederlage gegen Topfavorit Michael Rebol (Indigo) und einem Sieg gegen den Vorarlberger Sebastian Wald fehlte ihm nur noch ein Sieg zur Qualifikation. Doch sowohl Erik Seper aus Wien, als auch Florian Bichler aus Salzburg waren an diesem Tag einen Tick stärker, obwohl sich Tomi jeweils den ersten Satz gesichert hatte.

Starke Leistungen der Steirer

Noch kurz zu den Erfolgen der anderen Steirer: Steve Schloffer hielt sich bei seinem ersten Auftritt in der Gruppe zwei, während Simon Grünsteidl leider wieder in die Gruppe 3 absteigen muss. Dafür holte sich Manuel Matlschweiger (Don Bosco) den Sieg in der Gruppe drei und steigt in die zweite Gruppe auf. Die Gruppe sieben gewann Bischoy Sarofem (Don Bosco) und steigt somit in die Gruppe sechs auf, Sabastian Haberl (Langenwang) wurde Dritter, bleibt aber in der Gruppe. In den Qualifikationen sorgten David Ye (2. U21/Einstieg in Gruppe 3), Michael Rebol (1. U15/Einstieg in Gruppe 6) sowie Paul Zotter (U11/Einstieg in die neugeschaffene Gruppe 8) für eine deutliche Vergrößerung des steirischen Aufgebots in der NSL.

Bei den Mädchen siegte Martins Freundin Lena Palatin (Burgenland) sensationell in Gruppe eins. Rosa Sauer (Bruck) wurde als einzige Steirerin in der Topgruppe Zehnte. In der Gruppe drei feierten Juliana Sarofem (Don Bosco) und Larissa Regner (Unzmark) einen Doppelsieg und spielen nächstes Mal einen Stock höher. Auch Julia Pfeifenberger (von Ligist zu Don Bosco gewechselt/Siegerin der U18-Quali), Iris Cordic (Bruck/3. U18-Quali) und Daniela Mitar (Fürstenfeld/2. U13-Quali) schafften den Einzug in die österreichische Nachwuchs-Superliga. Die Spielgemeinschaft Feldkirchen-Puch gratuliert zu diesen Erfolgen.

Und das Wichigste zum Schluss: Thomas Wildling (TTS Langenwang) hat eine neue Frisur!