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Aller guten Dinge sind drei: Beim dritten Durchgang der österreichischen Nachwuchs-Superliga in Kärnten belegte Martin Brandstätter den zweiten Platz in der Gruppe 2 und stieg damit zum dritten Mal in seiner Laufbahn in die Topgruppe 1 auf. Thomas Novak hielt sich als 10. in der Gruppe 6.

Von Feldkirchen nach Feldkirchen – das war der Weg für Martin Brandstätter bei der dritten Station der österreichischen Nachwuchs-Superliga. Die obersten Gruppen wurden nämlich im kärntnerischen Feldkirchen ausgetragen, zumindest also ein namenstechnisches Heimspiel für den Akteur des TTC Feldkirchen. Nach seinem Ausflug in die Topgruppe 1 beim vorigen Durchgang, wo er Platz 13 belegte und wieder abstieg, musste er diesmal also wieder in der Gruppe 2 ran. Der erste Tag in der Gruppenphase verlief nicht nach Wunsch für den aktuell besten Nachwuchsspieler von SFP, Martin beendete den Tag mit einer Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen. „Ich habe eigentlich schon mit Platz fünf in der Gruppe und damit dem unteren Play-off gerechnet, aber weil ein anderes Spiel einen überraschenden Ausgang genommen hat, bin ich doch noch Dritter geworden und durfte im Viertelfinale mitspielen“, erzählt Martin. Dort traf er am Sonntag Früh auf Tobias Siwetz (Kärnten), den er nach hartem Kampf mit 11:8 im siebenten Satz (die Entscheidungsspiele der beiden obersten Gruppen werden „Best of seven“ gespielt) niederrang. Im Halbfinale kam Martin dann gegen Fabian Fritz (NÖ) dran. Hier gelang Martin ein 4:1-Sieg und so traf er im Finale auf den großen Favoriten Christian Friedrich (OÖ), der normalerweise eigentlich in der Topgruppe 1 ganz vorne mitspielt, beim letzten Mal aber fehlte und daher abstieg. Martin hielt gegen den Top-Ten-Spieler der zweiten Bundesliga gut mit, gewann sogar einen Satz und verlor zwei mit nur zwei Punkten Unterschied, musste letztlich aber Friedrichs Überlegenheit doch anerkennen. Mit dem zweiten Platz steigt er dennoch wieder in die Gruppe 1 auf. „Diesmal möchte ich aber das erste Mal oben bleiben. Aller guten Dinge sind schließlich drei“, meint er. Der letzte Durchgang findet traditionell in der Linzer Tips-Arena statt, wo alle Gruppen von Mädchen und Burschen in einer Halle auf mehr als 50 Tischen gespielt werden.

In Faak am See wurden diesmal die Gruppen 5 bis 8 ausgetragen und für SFP war Thomas Novak nach erfolgreichem Absolvieren der U15-Quali in der Gruppe 6 am Start. Er hatte einen schweren Stand, denn von den Punkten her war er der schwächste Spieler in dieser Gruppe. Es begann denkbar schlecht, denn gegen Bischoy Sarofem (Don Bosco) unterlag er mit 9:11 im fünften Satz. Am ersten Tag konnte er lediglich ein Spiel gegen Mario Koller (OÖ) gewinnen und musste daher am Sonntag gegen den Abstieg spielen. Nach einem weiteren Sieg im zweiten Steirer-Duell gegen Michael Rebol (Indigo) durfte er hoffen, nach der Niederlage gegen das niederösterreichische Toptalent Julian Rzihauschek (NÖ), der zuletzt auch international bereits ein Turnier gewonnen hat, schaute es aber schlecht aus. Doch das Glück war auf Tomis Seite, denn die anderen Ergebnisse waren perfekt für ihn und so wurde er mit nur zwei Siegen 10. der Gruppe. Er schaffte damit erstmals den Verbleib in der österreichischen NSL und sollte auch nächstes Jahr drinnen bleiben, weil er ja noch ein weiteres U15-Jahr hat und einige ältere Spieler ausscheiden müssen.

Thomas Novak bei seinem Sieg gegen Michael Rebol (Indigo Graz)

Die Topgruppe 1 gewann Thomas Grininger (OÖ) vor Philipp Patzelt (NÖ) und Jonas Promberger (OÖ), bei den Mädchen in Salzburg setzte sich Sofia Kellermann (OÖ) vor Sarah Ender (V) und Sofia Lu Chen (NÖ) durch. Auch bei den Mädchen stieg mit Rosa Sauer (Bruck) wieder eine Steirerin in die Topruppe 1 auf. Weitere steirische Aufsteiger sind Simon Zündel (Leoben/3. in Gr. 3), Sebastian Haberl (Langenwang/1. in Gr. 7) und Daniel Frehsner (Liezen/1. in Gr. 8) sowie bei den Mädchen Sabrina Reinprecht (Unzmarkt/3. in Gr. 4). Aus den Qualifikationsgruppen schafften es keine weiteren Steirer in die österreichische NSL.