Print Friendly, PDF & Email

Beim dritten Durchgang der steirischen Nachwuchs-Superliga schaffte Thomas Novak den Sieg in der Gruppe 3 und damit verbunden den Aufstieg in die Gruppe 2. Jan Gnaser wurde in der Gruppe 6 Vierter.

Eine beträchtlich verkleinerte Truppe vertrat die SPG Feldkirchen-Puch beim dritten Durchgang der steirischen Nachwuchsliga in Fürstenfeld. Jakob Remling weilte aus familiären Gründen in Deutschland und konnte diesmal nicht teilnehmen. Er steigt daher in die Gruppe 4 ab, wo er das nächste Mal versuchen wird, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Und Marco Sever, die vergangenen Durchgänge ebenfalls in der Gruppe 3 vertreten, teilte SFP-Trainer Raimund Heigl am Dienstag vor dem Durchgang mit, dass er nicht mehr spielen wolle und seinen Tischtennisschläger beiseite legen werde. Ein herber Rückschlag für den Coach, zumal Marco nicht nur in der NSL vertreten war, sondern heuer mit plus 138 Punkten (Platz fünf unter 44 gelisteten SFP-Spielern und Platz 38 unter 768 steirischen Spielern!) auch eine veritable Steigerung im Ranglistensystem zu verzeichnen hatte und auch in der 1. Klasse Südwest schon zahlreiche Erwachsene geschlagen hat. Doch die nackten Zahlen und die Empfindungen eines 14-Jährigen klaffen oft ziemlich weit auseinander. „In den letzten 15 Jahren haben schon fast 100 Nachwuchsspieler bei SFP aufgehört. Bei keinem freut man sich als Trainer. Aber Marco ist einer, bei dem es mir besonders weh getan hat, weil ich davon überzeugt bin, dass er noch einen schönen Weg nach oben geschafft hätte“, meinte Raimund Heigl.

Doch kommen wir zum Erfreulichen: Der einzig verblieben SFP-Vertreter in der Gruppe 3, Thomas Novak, kämpfte sich zum Gruppensieg und steigt damit erstmals in die Gruppe 2 auf. Dabei hatte es denkbar schlecht begonnen, den im ersten Match gegen Thomas Menhard von Breitenau kam der SFP-Spieler zunächst gar nicht zurecht. 0:2 und 4:9 lautete der ernüchternde, beinahe aussichtlose Zwischenstand. Doch irgendwie kam Tomi noch zurück, wehrte dabei auch mehrere Matchbälle ab und gewann die Partie tatsächlich noch in fünf Durchgängen. Danach fing er sich und feierte einige klare Siege. Die Entscheidung fiel gegen Michael Rebol und Juliana Sarofem. Gegen Rebol schaffte er einen starken 3:1-Erfolg. Gegen Sarofem, deren Zwillingsbruder Bischoy in der Gruppe 1 einen sensationellen dritten Rang belegte, stand es 1:2 und 2:7, als alles auf eine deutliche Niederlage hindeutete. Da nahm SFP-Coach Heigl ein Timeout und Tomi konnte den Satz tatsächlich noch drehen. Er verlor in der Folge zwar knapp im fünften Satz, durch das 2:3 war aber klar, dass er im Dreier-Radl gegen die beiden anderen der beste war, weil Michael gegen Juliana mit 3:1 gewonnen hatte. Tomi musste also „nur noch“ alle weiteren Matches gewinnen. Einzig gegen Iris Cordic (Bruck) hatte er noch etwas Probleme, der er aber auch meisterte und somit also Gruppensieger wurde.

In der Gruppe 6 trat wieder Jan Gnaser an. Der 12-Jährige kämpft derzeit ziemlich stark mit seiner Technik und spielt vor allem sehr ungeduldig. Er kam auf drei Siege und drei Niederlagen und belete damit den vierten Platz unter den sieben Spielern. Hätte er die zwei Fünfsatzmatches gewonnen, wäre die Bilanz mit 5:1 deutlich besser ausgefallen. Aber vielleicht ist es ja eh besser, denn aus Niederlagen lernt man ja bekanntlich mehr. Jan blieb problemlos in der Gruppe und kann es beim nächsten Mal noch besser machen.