Geschichte

Die Geschichte unserer Klubs

Da unsere Geschichte sehr lang und durch die zwei Vereine auch sehr vielschichtig ist, haben wir sie in einige Kapitel unterteilt, die in Häppchen genossen, eine wunderbare Reise durch die Zeit darstellt und nicht nur für die unmittelbar Beteiligten spannend sein soll.

ASV Puch Graz – Aufbau und die frühen Jahre (1949-1965)

1949 wurde der ASV Puch Graz als Werkssportverein des Grazer Puchwerks gegründet. Die ersten Tische wurden in der Werkstischlerei gefertigt, gespielt wurde von Anfang an in der Baracke in der Puchstraße. Innerhalb weniger Jahre wechselten einige starke Spieler zum ASV Puch und so stieg der Verein 1958 in die Landesliga auf.

1961/62 wurde Puch erstmals steirischer Landesliga-Meister. Bei Gründung der Staatsliga 1962 war Puch daher automatisch spielberechtigt und wurde gleich im ersten Jahr österreichischer Vizemeister.

ASV Puch Graz – Ganz oben in Österreich (1965-1980)

Im Jahr 1965 belegte der ASV Puch Graz mit Hans Plha, Gottfried Mauerhofer und Josef Bauregger den dritten Platz, nachdem man das direkte Duell um den Titel gegen BBSV Wien knapp verloren hatte. Die steirischen Meisterschaften waren regelmäßig fest in den Händen der „Puchianer“, wie die Vereinsmitglieder genannt wurden. 1968 gab es die Titel im Herren-Einzel (Plha), Herren-Doppel (Plha/Mauerhofer) und Damen-Doppel (Ingrid Forstner mit Stummer/Atus). Im gleichen Jahr wurde die Damen-Mannschaft Landesmeister.

1970 stieg Puch aus der Staatsliga ab, 1973 nach der Rückkehr von Gottfried Mauerhofer als neuerlicher Landesmeister wieder auf. Im September 1979 wurde in der Askö-Halle das letzte Johann-Puch-Turnier ausgetragen. Es gab 422 (!) Nennungen, als Siegespreise gab es ein Moped und zwei Fahrräder zu gewinnen!

ASV Puch Graz – Umbruch und Neuaufbau (1980-2001)

Die Achtziger-Jahre waren von einer neuen Spielergeneration geprägt: Helmut Schwarz, Gerald Feichtinger, Gerd und Günther Hascher sowie Dieter Buchta. 1982 wurde Puch Landesliga-Zweiter, ebenso wie 1986. Beim Aufstiegsturnier zur Staatsliga B scheiterte man aber. Im folgenden Jahr wurde man Landesliga-Meister, beim Aufstiegsturnier aber wieder nur Fünfter.

Durch einige Mannschaftszurückziehungen durfte Puch doch aufsteigen, als das klar war, war aber nur noch ein Tag Transferzeit. Nach einigen Problemen wurde Puch in der Staasliga B Letzter und stieg wieder ab. Die Brüder Hascher verließen den Verein, der sich daraufhin frewillig in die Unterliga Süd zurückzog. Der Wiederaufstieg in die Landesliga gelang dem Trio Werner Unterweger, Raimund Heigl, Willi Zach im Jahr 1995.

TTC (ASKÖ) Feldkirchen – Ein kleiner Klub wächst heran (1975-2001)

Mit Tischtennis wurde in Feldkirchen im Jahr 1973 im Vereinsheim der Kinderfreunde begonnen. 1975 übersiedelte man in den Keller der Hauptschule, der Verein wurde offiziell gegründet und man nahm erstmals an der Meisterschaft teil. In den 1980er-Jahren etablierte sich Feldkirchen langsam in den Ligen und es wurde eine zweite und dritte Mannschaft angemeldet.

Erfolgreichste Eigenbauspieler waren Robert Temmer, Reinhold Utri, Gerald Trost und Christian Vretscha. Größter Erfolg war der dritte Platz in der Unterliga Süd im Jahr 1994.

SFP – Eine Notlösung wird zur Erfolgsgeschichte (seit 2001)

Im Sommer 2001 einigten sich Helmut Greger, Obmann des TTC Feldkirchen, und Raimund Heigl, sportlicher Leiter des ASV Puch Graz, auf eine Spielgemeinschaft dieser beiden Vereine. Puch hatte ein halbes Jahr zuvor seine Spielstätte in der Puchstraße verloren. Am Anfang ging SFP mit vier Mannschaften an den Start, die erste Mannschaft spielte bereits in der Landesliga. 2002 musste man sich aber aus dieser zurückziehen, weil mit Stefan Huber der letzte Jugendspieler aufgehört hatte. Folglich wurde in Feldkirchen ein geregeltes Jugendtraining aufgebaut.

Im Jahr 2010 hatte Feldkirchen bereit 20 Jugendspieler, 10 davon in der steirischen Nachwuchs-Superliga und drei in der österreichischen NSL. Die Jugend holte 3 österreichische und 13 steirische Meistertitel nach Feldkirchen und stellte mit Tobias Scherer acht Jahre lang einen österreichischen Nachwuchs-Nationalspieler.

Seit 2005 ist SFP wieder in der Landesliga, mit dem bisherigen Höhepunkt Herbstmeistertitel 2011 und Vize-Meistertitel 2012. Inzwischen hat Feldkirchen 8 Herren- und 5 Nachwuchs-Mannschaften und ist damit der zweitgrößte Verein der Steiermark.

Unsere Sportstätten im Laufe der Jahre

  • Die Puch-Baracken
    • Kleine Halle (Spielstätte von 1949 bis 2000)
    • Fußballhalle (für große Turniere und Bundesliga und zwischenzeitlich auch Landesliga)
  • Der Feldkirchner Bunker (legendär, von 1975 bis 2008)
  • Die Mühlweg-Arena (das neue Schmuckstück seit 2008)