ASV Puch (1965–1980)

ASV Puch Graz – Ganz oben in Österreich (1965-1980)

Im Jahr 1965 war Puch mit Plha, Mauerhofer und Josef Bauregger, der von UHK kam, in der Staatsliga wieder vorne dabei. Nach hartem Kampf verlor man das direkte Aufeinandertreffen mit BBSV Wien und wurde letztlich Dritter. Bauregger wurde steirischer Meister, kehrte dann aber wieder zu UHK zurück. Hans Plha und Ingrid Forstner sicherten sich die Titel bei den Grazer Stadtmeisterschaften.

1966/67 war der ASV Puch Graz in der Staatsliga vertreten und holte sich in der Aufstellung Hans Plha, Gottfried Mauerhofer und Terschek den 8. Platz. Bei den steirischen Meisterschsaften 1967 gab es zweite Plätze durch Mauerhofer und Forstner im Einzel, Mauerhofer/Mörth und Forstner/Stummer (Atus/jeweils Doppel) sowie Forstner/Mauerhofer (Mixed).

Im daurauffolgenden Jahr 1969 waren die steirischen Meisterschaften fest in Puch-Händen: Hans Plha wurde Einzel-Meister und gewann mit Mauerhofer auch das Doppel. Forstner/Stummer gewannen ebenfalls. Die Puch-Spieler Plha, Mauerhofer und Forstner wurden in die österreichische ASKÖ-Mannschaft einberufen, die ein Gastspiel in der UdSSR absolvierte.

1968 holte sich der Puch-Nachwuchs mit Janisch, Vanic und Seifried bei der Jugend-Staatsliga in Wien sensationell den Sieg. In der Meisterschaft wurden Plha, Vanic, Mörth und Voves 5. in der Staatsliga. Die Damen-Mannschaft Forstner, Peindl, Bradatsch wurde Landesmeister. Festspiele für Puch gab es bei den „Steirischen“ 1969: Das Herren-Einzel gewann Helmut Mörth, das Damen-Einzel Ingrid Forstner. Plha/Mörth siegten im Doppel, Plha/Forstner im Mixed und Forstner/Stummer im Damen-Doppel. Diese Paarung holte sich außerdem den Staatsmeistertitel im Doppel.

1970 verließen Mörth, Janisch und Zechner den Verein, bei den Damen beendete Ingrid Forstner ihre Karriere. Folglich stieg Puch als Letzter aus der Herren-Staatsliga ab. 1971/72 wurde in der Regionalliga aber schon wieder Rang 2 errungen. 72/73 kehrte Gottfried Mauerhofer zurück, was den Meistertitel und neuerlichen Wiederaufstieg in die Staatsliga zur Folge hatte. Im März 1973 gab es 483 (!) Nennungen in elf Bewerben beim 5. Johann-Puch-Turnier.

1973/74 erkämpfte die Mannschaft Plha, Mauerhofer, Vanic und Hribernig den Meistertitel in der Staatsliga B und stieg somit wieder in die A-Liga auf.

1976 beendeten Gottfried Mauerhofer und Mohssen Parvin ihre Staatsliga-Aktivitäten, man zog die Mannschaft zurück und spielte in der Landesliga weiter. Außerdem übergab Leopold Zischka nach 26 Jahren den Vereinsvorsitz an Gerald Emmert, ein Jahr später begann die Ära von Rudi Finster.

Im September 1979 wurde in der ASKÖ-Halle das 7. und letzte Johann-Puch-Turnier ausgetragen. Die Preise konnten sich sehen lassen: Zwei Fahrräder und ein Puch-Maxi wurden ausgespielt. Da es aber mangels sportlicher Perspektiven wenig Sinn hatte, so aufwändige Turniere zu veranstalten (422 Nennungen), entschloss man sich, damit aufzuhören.