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SFP2 in der Oberliga und SFP7 in der 1. Klasse sind nach der Hälfte der Hinrunde noch ungeschlagen.

Sechs Runden sind in der Mannschafts-Meisterschaft gespielt, Zeit, eine erste vorsichtige Zwischenbilanz zu ziehen, in welche Richtung es für unsere sieben Teams gehen kann. Zunächst einmal sei bemerkt, dass wir auf einem guten Kurs liegen, fast alle Mannschaften sind in der vorderen Hälfte der Tabelle zu finden. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich unsere beiden Neuzugänge der Sommer-Übertrittszeit hervorragend eingebunden haben. Das meine ich nicht nur sportlich, sondern auch sozial. Sie gehören zu den Mannschaften, als wären sie schon immer dabei gewesen.

Julian Lechner, den wir für die Jugendposition der Landesliga von Judendorf/Eisbach ausgeliehen haben (nicht gekauft, aber das ist eine andere Geschichte…), hat sich blendend eingefügt, wie auch sein 3:1 in der Vorwoche bei Indigo/Post gezeigt hat. Er weist wie alle seine Mannschaftskollegen ein positives Spielverhältnis auf, was für die Landesliga-Truppe derzeit Rang vier bedeutet. Wäre super, wenn wir das bis zum Saisonschluss halten könnten.

Der zweite Neuzugang bewegt sich in der Oberliga bei SFP2 und nach sechs Runden weiß er noch immer nicht, wie sich eine Niederlage anfühlt. Andreas Kröpfl führt die Einzelrangliste mit 16:0 an. SFP2 liegt dank der ebenfalls in guter Form befindlichen Robert Temmer und Gerald Pinkl noch ungeschlagen an der zweiten Stelle hinter Fürstenfeld. „Das sieht ganz gut aus, aber alle harten Brocken haben wir noch vor uns“, sagt Kapitän Robert wie immer vorsichtig.
In der Unterliga hat sich SFP3 nach einem kleinen Fehlstart auf Rang sechs vorgearbeitet. Dank Kapitän Raimund Heigl (13:1) sollte der Klassenerhalt gelingen, wenn Stefan Faschauner seine zuletzt in Ligist gezeigte Leistung konservieren kann. Da Lukas Lendl im November wegen der Berufsschule nicht mehr zur Verfügung steht, werden Mark Leitner und Helmut Greger das Team verstärken.
SFP4 hält sich in der Gebietsliga Südwest wie schon in den vergangenen Jahren im Spitzenfeld auf, derzeit ist es Rang vier. Vielleicht geht sich für Hannes Offenbacher, Manfred Klinger und Co. ja noch der Stockerlplatz aus. Da die zweite Gebietsligamannschaft aufgelöst wurde, kann Kapitän Hannes derzeit auf einen sehr großen Kader zurückgreifen.

Trotz des Zugangs von Thomas Kunz sieht es für SFP5 in der Gebietsliga Graz nach einem Kampf um den Klassenerhalt aus. Da die Truppe von Attilio Mosettig schon in den beiden vergangenen Jahren erfolgreich mit dieser Belastung umgegangen ist und vor allem, weil sie im Frühjahr immer besser spielt, sollte sich das ausgehen.

Damit der Blick in die 1. Klasse Südwest, wo wir heuer mit zwei Teams vertreten sind. Vor allem das Jugendprojekt SFP7, das unter der Regie von Playing-Captain Hans Peter Kopp unsere neue Jugendgeneration an die Erwachsenen-Meisterschaft heranführen soll, ist blendend angelaufen. Hans Peter ist neben Andi Kröpfl der zweite SFP-Spieler, der noch ungeschlagen ist. Doch vor allem die Leistungen seines Sohnes Matthias Likawetz haben alle positiv überrascht: Mit 11:3 nach sechs Runden liegt der Noch-13-Jährige unter den Top Ten der Einzelrangliste. Auch Ausfälle wie zuletzt gegen Ligist können kompensiert werden, denn trotz des Fehlens der beiden Topspieler gelang Michael Karacsonyi, Jonas Grafeneder und Benjamin Mayer ein Sieg. Fazit: Sechs Siege in sechs Runden, da sollte am Ende sogar ein Platz unter den ersten drei herausschauen. Nicht weit dahinter liegt das andere SFP-Team rund um Kapitän Marco Umgeher, es ist Fünfter. Kurios: Peter Waiker hat noch gegen keinen Spieler eines anderen Vereins verloren, wegen der Niederlagen gegen Vater und Sohn Kopp/Likawetz im Derby in der ersten Partie hat er aber schon zwei Matches verloren. Seither präsentiert er sich aber in Topform.

Insgesamt liegen sieben SFP-Spieler unter den Top Ten der Einzelrangliste: 1. Andreas Kröpfl (OL/16:0), 2. Hans Peter Kopp (1.SW/11:0), 3. Raimund Heigl (UL/13:1), 5. Peter Waiker (1SW/12:2), 7. Robert Temmer (OL/12:2), 8. Matthias Likawetz (1SW/11:3), 9. Manfred Klinger (GSW/9:2).