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Jonas Grafeneder Christoph Reichhardt Marco Sever

Jonas Grafeneder, Christoph Reichhardt und Marco Sever qualifizieren sich für die steirische Nachwuchs-Superliga und halten sich tags darauf in ihren Gruppen.

Da kommt Freude auf! Mit drei Spielern trat die Spielgemeinschaft-Feldkirchen-Puch bei der Qualifikation zur steirischen Nachwuchs-Superliga in Judenburg an. Das Ziel war, den letzten verbliebenen SFP-Spieler in der NSL, Matthias Likawetz, wieder Gesellschaft zu leisten. Jonas Grafeneder trat in der U18-Qualifikation an, Christoph Reichhardt versuchte es in der der U15, Rookie Marco Sever in der U11. In den beiden älteren Kategorien gab es nur zwei Qualifikationsplätze, in der U11 waren es vier.

Beginne wir bei den Jüngsten: Marco Sever (10) spielte eine souveräne Quali, fast alle Gegner scheiterten an der Gummiwand. Als Zweiter der Qualifikation schaffte er den Aufstieg in die unterste Gruppe, die Gruppe elf, relativ locker. Da dachten sich die beiden älteren Spieler wohl, dass sie da nicht nachstehen dürfen und boten ebenso hervorragende Leistungen. Christoph Reichhardt (14) musste relativ früh zwei Niederlagen hinnehmen, dachte schon, das wär es gewesen, doch er kämpfte weiter. Das machte sich bezahlt und im letzten Spiel bezwang er den Zeltweger Jan Eibensteiner, der bis dahin nur ein Match verloren hatte und fing diesen von Platz zwei noch ab. Besonders beeindruckend war dabei der vierte und letzte Satz: 11:0!

Extrem spannend ging es in der U18-Qualifikation zu. Jonas Grafeneder (16) schlug gleich im allerersten Spiel den großen Favoriten, Julian Handl aus Deutschlandsberg, mit 3:0. Nach vier weiteren Erfolgen sah er schon wie der sichere Sieger aus, doch gegen Maximilian Kern von UTTV riss die Serie. Jonas vergab bei 10:5 im fünften Satz fünf Matchbälle in Folge und verlor die Partie 10:12. Nachdem er auch noch gegen den Zeltweger Thomas Messner verlor, wurde es knapp. Da sich aber auch die anderen alle gegenseitig schlugen, kam es vor dem letzten Spiel zu einer kuriosen Situation: Würde Messner gegen Handl gewinnen, wären die Aufsteiger Messner und Kern, gewinnt Handl, steigt er und Jonas auf. Julian behielt tatsächlich kühlen Kopf und nahm Jonas mit in die NSL, der SFP-Spieler wurde dadurch sogar noch Gruppensieger!

Tags darauf ging es aus dem vereisten Graz wieder in das trockene Judenburg. Beginnen wir beim Jüngsten: Marco schloss nahtlos an seine Vortagsleistung an, gewann seine ersten sechs Partien klar. Am Schluss warteten aber die beiden anderen noch ungeschlagenen Spieler. Gegen beide verlor Marco erst im fünften Satz mit zwei Punkten Unterschied. Unterm Strich blieb Platz drei und eine sehr realsitische Chance, beim nächsten Durchgang schon in Gruppe zehn spielen zu dürfen. Rang drei wurde es in der Gruppe sieben auch für Christoph Reichhardt. Er spielte befreit auf und agierte sogar sicherer als am Samstag. Einen Mittelfeldplatz sicherte sich Jonas in der Gruppe fünf: Er wurde Sechster. Sein etwas unorthodoxer Spielstil machte einigen Spielern Probleme, gegen jene, die damit zurecht kamen, wurde es dann aber schwierig…

Unser aktuell bester Spieler, Matthias Likawetz, hatte es nach zwei Aufstiegen in Folge in der Gruppe drei sehr schwer. Ein Überraschungssieg gegen den späteren Aufsteiger Michael Rothschädl aus Deutschlandsberg blieb die einzige zählbare Ausbeute. Es war der erste Abstieg für Matthias, seit er in der NSL spielt (2008). Sein Motto war aber klar: „Zwei Mal aufgestiegen, einmal abgestiegen, jetzt sind wiede rzwei Aufstiege an der Reihe!“ SFP-Trainer Raimund Heigl freut sich über die neu formierte Gruppe und vor allem darauf, was in den nächsten Jahren folgen wird: Die Steiermark weiß noch nicht, dass noch acht Spieler in der Talenteschmiede aufgebaut werden, die demnächst ihr Debüt feiern werden…