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Nach der „Schmach von Blaindorf“ war für SFP Wiedergutmachung angesagt, nicht einfach, zumal mit Ligist ein Gegner nach Feldkirchen kam, der im Vorjahr um eine Nummer zu groß war. Zumindest blieb uns die Aufstellung der Vorwoche mit den Landesligaspielern Nöst und Hobusch erspart, doch Tverdokhlib, Knabl und Mühlberger war genau jene Bestzung gegen die Raimund im Frühjahr 0:3 gespielt hatte.

Wie immer in dieser Saison begann die Partie für SFP3 mit einem Doppel-Thriller, diesmal sollte der Rückstand im fünften Satz 3:7 betragen. Nachdem die ersten beiden Durchgänge in der finalen Aufstellung verloren gegangen waren, war nicht mehr viel Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Doch wieder bäumten sich Hans Peter und Raimund auf, noch mehr als im ersten Doppel gegen UTTV, als sie von 3:8 auf 11:9 gestellt hatten, diesmal sollte es von 3:7 auf 11:7 überhaupt ein 8:0-Lauf werden. Und im zweiten Satz spielte HP einen Gegenabschlag vom hintersten Ende der Box, der ebenfalls denkwürdig war.

Weniger gut begann es in den Einzelpartien, trotz guter Leistung verlor Raimi gegen Andrej und HP war gegen Reinhard Mühlberger ziemlich chancenlos. Da auch noch Stefan gegen Simon Knabl verlor, stand es bald 1:3. „Die nächsten zwei Einzel müssen uns gehören“, sagte Raimi zu HP. Und also gewann der Kapitän selbst gegen Reinhard und HP tat das gleiche trotz Satzrückstands gegen Simon. 3:3, alles wieder offen. Stefan verlor aber klar gegen Andrej – 3:4.

Im Siebener-Spiel der beiden Einser drehte auch Raimi gegen Simon einen 1:2-Satzrückstand in einen 3:2-Sieg um, am Nebentisch verlor Stefan gegen Reinhard. Also musste das letzte Spiel darüber entscheiden, ob wir noch einen Punkt mitnehmen dürfen und es verlief viel deutlicher, als dies zu erwarten war: HP schlug Andrej mit 3:0 und SFP holte einen nicht ganz erwarteten Punkt (also eigentlich zwei, weil es ja heuer dieses aberwitzige neue Punktesystem gibt).

  • Raimund Heigl 2:1 + Doppel
  • Hans-Peter Kopp 2:1 + Doppel
  • Stefan Faschauner 0:3