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Beim zweiten Durchgang der österreichischen Nachwuchs-Superliga in Kärnten belegte SFP-Aushängeschild Tobias Scherer Rang 9 und schaffte damit klar den Klassenerhalt. Erstmals war er bester steirischer Spieler bei den Burschen.

Nach seinem Aufstieg im ersten NSL-Durchgang in Kapfenberg stand für Tobias Scherer diesmal also wieder einmal die österreichische Topgruppe 1 auf dem Programm. Keine einfache Sache, vor allem weil er da fast ausnahmslos auf Bundesligaspieler trifft, die alle nur noch mit dem neuen Plastikball spielen und trainieren, während Tobi als Landesligaspieler noch die alten Zelluloidbälle verwendet. Doch wie schon in Kapfenberg stellte er sich gut auf das andere Material ein. In der Vorrundengruppe landete er zwei Siege gegen Lukas Wenda und – ziemlich überraschend – Thomas Grininger, gegen den er schon lange nicht gewonnen hat und der fast 200 Punkte mehr im Ranglistensystem aufweist. Gegen Meciej Kolodzieczyk, der in Kapfenberg noch durch einen klaren Finalsieg gegen Tobi gewonnen hatte, hatte der SFP-Spieler sogar den Sprung unter die Top vier und damit Einzug ins Viertelfinale auf dem Schläger, verlor aber im 5. Satz mit 9:11. So ging es in das untere Play-Off, wo er noch gegen Michael Trink gewann und somit Gruppen-Erster wurde und insgesamt als Neunter die Gruppe 1 abschloss. Da Thomas Müllner nach lauter Niederlagen am ersten Tag auf das untere Play-off verzichtete (er wird als 13. gewertet), wurde Tobias Scherer samot erstmals bester Steirer der österreichischen NSL.

Das nächste Mal erhält er in der Topgruppe wieder Gesellschaft, denn Andreas Unterweger (SIP) gewann die Gruppe 2. Bei den Mädchen (in Salzburg) wurde Lisa Storer (Übelbach) Dritte, Julia Unterweger schaffte Rang 5. Beide verloren nur gegen die spätere Siegerin Karoline Mischek (W).