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Gemeinsam mit Sebastian Haberl (Langenwang) wurde SFP-Nachwuchsspieler Thomas Novak überraschend steirischer Meister der U15 im Doppel. Im Einzel gab es außerdem zwei Bronzemedaillen für den SFP-Spieler.

In Bruck an der Mur wurden wie schon in den vergangenen Jahren die steirischen Meisterschaften der U15 ausgetragen. Die SPG Feldkirchen-Puch war diesmal nur mit drei Spielern vertreten – Jannik Lamb, Maximilian Schauer und Thomas Novak. Jakob Remling und Elias Lupascu waren leider verhindert, Marco Sever hat ja leider aufgehört. Im Mannschaftsbewerb gab es dennoch Außenseiterchancen auf eine Medaille für SFP. Hinter den Sarofem-Zwillingen von Don Bosco und der Paarung Nickel/Rebol wäre eventuell Bronze möglich gewesen. Dazu hätte man aber die beiden Langenwanger Teams bezwingen müssen. Der Konjunktiv hat es schon verraten, es ist nichts daraus geworden, vor allem weil Thomas Novak nicht seinen besten Tag – spielerisch und mental – erwischt hat. Er verlor gegen Valentino Wildling ebenso wie gegen Sebastian Haberl, während er gegen Indigo überraschend gegen Florian Nickel gewann. Da auch Maxi Schauer gegen Valentino knapp das Nachsehen hatte (2:3), wurde es am Ende nur Rang fünf für unser Team.

Tags darauf zeigte sich Thomas Novak im Doppel stark verbessert. Gemeinsam mit Sebastian Haberl von der TTS Langenwang, die sich immer mehr zu einem echten Nachwuchszentrum der Steiermark entwickelt, zeigte er große Leistungen. Im Halbfinale wurden die großen Favoriten, Florian Nickel und Michale Rebol vom USV Indigo Graz, in einem knappen, harten und hochklassigen Match bezwungen. Im Endspiel ging es dann gegen den von der Papierform her besten Spieler des Bewerbs Bischoy Sarofem mit seinem Partner Markus Preschan vom Atus Voitsberg. Sebastian und Thomas spielten abermals ein Klassematch, ihre Spielanlagen harmonieren sehr gut, und gewannen schließlich deutlich.

Jannik Lamb und Maxi Schauer bei ihrem Auftritt im Doppel (Foto: Peter Schnabl/STTTV)

In den Einzelbewerben verpassten Jannik Lamb und Maxi Schauer den Aufstieg aus der Gruppenphase, zeigten aber durchaus ansprechende Leistungen., Thomas Novak war gesetzt, musste also erst im Hauptbewerb ran. Er kämpfte sich bis ins Halbfinale vor, wo dann gegen Florian Nickel Endstation war (tags zuvor hatte er den Indigo-Spieler noch bezwungen). Nickel prolongierte seine Hochform auch im Endspiel, wo er den doch höher eingeschätzten Bischoy Sarofem 3:2 bezwang.

Auch im U14-Einzel spielte sich Thomas Novak papierformgemäß bis ins Halbfinale vor, wo er dem U13-Spieler Daniel Frehsner vom WSV Liezen gegenüberstand. Mit der defensiven Spielweise des Liezeners, er vertraut auch nach Topspins des Gegners häufig auf die Unterschnitt-Variante, konnte Tomi nichts anfangen und warf auch die Nerven weg. Am Ende gewann der Liezener verdient und Tomi musste sich mit einer Bronzemedaille trösten. Man sieht schon, dass die Ansprüche hoch sind, wenn der noch bis Dezember 13-Jährige nach zwei Einzel-Bronzemedaillen im U14 und U15-Bewerb enttäuscht ist, doch nur so kann man nach höherem streben. Der Sieg im Doppel hat darüber hinweg getröstet und eine Woche später sollte es bei der steirischen NSL dann schon wieder ganz anders ausschauen…