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In der dritten Saison in der zweiten Tischtennis-Bundesliga gab es wieder eine Verbesserung für das Team aus Feldkirchen: Nach den Rängen 19 im Aufstiegsjahr und zwölf im Vorjahr wurde es diesmal Rang zehn. Im Platzierungsspiel gegen Gumpoldskirchen fehlten nur zwei Punkte zu Rang neun.

Mit dem Abschlussturnier in Wels endete am 12. Mai 2018 die aktuelle Bundesligasaison. Für die SPG Feldkirchen-Puch war es die dritte seit dem Aufstieg und es wurde wieder eine Verbesserung, auch wenn das letzte Spiel denkbar knapp verloren wurde. Gegen Gumpoldskirchen setzte es eine hauchdünne 5:6-Niederlage. Nach den Einzelpartien war es 5:4 für Feldkirchen gestanden, nachdem Gregor Zafostnik alle drei Matches gewonnen hatte und Tobias Scherer und Alexander Nöst jeweils gegen Alexander Rautner erfolgreich blieben. Das Doppel war nichts für schwache Nerven, doch am Ende verloren Grega und Tobi mit 9:11 im fünften Satz. Es stand also 5:5 und da gibt es beim Abschlussturnier die Regel, dass ein einziger weiterer Satz über Sieg und Niederlage entscheidet. Jedes Team kann einen Einzelspieler nominieren, beide setzten auf ihre Nummer eins, also Gregor Zafostnik gegen Abwehr-Ass Franz Kraus-Güntner. Doch im Gegensatz zum regulären Match eine Stunde zuvor hatte der Niederösterreicher die Nase vorne, auch hier denkbar knapp mit 12:10. Damit wurde es also „nur“ Platz zehn für SFP, was aber immerhin bedeutet, dass wir mehr als die Hälfte der 21 Teams hinter uns lassen konnten. Erstmals wurden wir damit auch bestes steirisches Team, das war ohnehin schon nach dem Grunddurchgang festgestanden. Gratwein beendete die Saison auf Rang zwölf, Leoben wurde 16. und Kapfenberg II wurde 18.

Für Feldkirchen-Puch war es eine erfolgreiche Saison und nach den Rängen 19 im Aufstiegsjahr und 12 im Vorjahr wieder eine Steigerung. Im Grunddurchgang gelangen erstmals mehr Siege als Niederlagen (9 Siege, 5 Unentschieden, 6 Niederlagen), was vor allem auf die Steigerung unseres Eigenbauspielers Tobias Scherer zurückzuführen ist, der heuer erstmals ein positives Spielverhältnis erreichte (32 Siege/25 Niederlagen). Gregor Zafostnik war an der Spitze gewohnt konstant und lag lange Zeit auf Rang zwei der Einzelrangliste, ehe er am letzten Wochenende gegen Sierndorf und Mistelbach noch auf Rang fünf zurückfiel. Alexander Nöst hatte einen schlechten Saisonstart, spielte aber (als er sich schon längst entschieden hatte, seine Bundesligalaufbahn zu beenden) ein gutes Meisterschaftsfinish. Er wird unseren Verein in Richtung Don Bosco Graz verlassen und wir freuen uns auf die Aufeinandertreffen mit unserer zweiten Mannschaft in der Landesliga. Bei der Nachbesetzung in der Bundesliga haben wir uns für den Eigenbau entschieden, unser aktueller Landesliga-Jugendspieler Martin Brandstätter wird die Chance erhalten, ab Herbst in der zweiten Liga zu spielen.