Print Friendly, PDF & Email

Die Landesligatruppe und das Team in der 1. Klasse Südwest, fast ausschließlich mit Jugendlichen besetzt, beendeten die Saison jeweils auf Rang drei. Für die restlichen SFP-Teams endete die Saison im Mittelfeld, mit dem Abstieg hatten wir entgegen anderer Befürchtungen in der Winterpause letztlich in keiner Liga zu tun. Damenteams am Ende der Landesliga.

Neun Teams hat die Spielgemeinschaft in der Herren-Meisterschaft an den Start geschickt. Hier eine kurze Bilanz:

Die Bundesliga-Mannschaft wurde Zehnter, die detaillierte Analyse wurde hier schon veröffentlicht. Beginnen wir in der Rückschau mit dem erfreulichsten für die Vereinsvertreter: Unser neu geschaffenes Team SFP9, das fast ausschließlich aus Nachwuchsspielern bestand, beendete die Saison in der 1. Klasse Südwest als Dritter auf dem Podest. Das Meisterstück lieferten sie gegen Voitsberg 4 ab, indem sie drei Runden vor dem Ende den Tabellenführer mit 6:4 bezwangen und dadurch St. Peter im Sulmtal 1 zum Meister (und Aufsteiger in die Gebietsliga) machten. Thomas Novak und Jakob Remling behaupteten sich in ihrer ersten vollen Saison in der Herren-Meisterschaft unter den Top Ten der Einzelrangliste, wobei vor allem bei Jakob auch die Steigerung während der Saison eklatant war: Spielte er im Herbst noch 15:11, lautete die Bilanz im Frühjahr 16:3. Weitere Punktgaranten waren im Herbst Marco Sever und im Frühjahr Paul Novak, Verstärkung aus dem Erwachsenenlager kam vor allem von Thomas Tropper (8:4).

In der 1. Klasse Graz hatte SFP8 keine leichte Saison. Nach wenigen Einsätzen zu Saisonbeginn wurden die Schmerzen am lädierten Rücken bei Obmann Harald Pracher zu stark und er verzichtete auf weitere Einsätze. Erst kurz vor dem Ende kehrte er zurück. Gerald Schwindhackl war am Anfang Führungsspieler der Truppe und beendete von heute auf morgen seine Laufbahn. Dann kam auch noch ein bitterer Formalfehler dazu – statt eines 7:0-Sieges stand plötzlich eine 0:7-Strafverifizierung zu Buche. Und daher war es zur Winterpause nur der drittletzte Platz. Für die Rückrunde wurden Jonas Grafeneder und Helmut Burschet als neue Leader neben Kapitän Attilio Mosettig aktiviert und es gab auch noch weitere Verstärkung aus den Gebietsliga-Kadern. Als dann zu Saisonschluss auch noch Schriftführer und Webmaster Marco Umgeher brillierte, war alles wieder eitel Wonne. So entfernte man sich rasch von den Abstiegsrängen und am Ende stand ein souveräner siebenter Platz auf der Habenseite.

Einen Stock höher, in der Gebietsliga hat SFP wie schon in den vergangenen Jahren drei Teams gestellt. In der Gebietsliga Südwest belegten SFP7 und SFP6 die Ränge 9 bzw. 8 und ließen drei weitere Teams hinter sich. Die Liga war heuer sehr ausgeglichen, SFP6 schaffte neun Siege und machte nach herkömmlicher Rechnung (echte Punkte ohne jenen fürs Antreten) 19 Punkte, was häufig auch zu einem fünften Rang gereicht hat. Die Personalsituation der beiden Truppen war heuer schwierig, es gab viele verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle, was bessere Platzierungen verhinderte und die sportliche Leitung vor die Frage stellt, ob es sinnvoll ist, beide Teams zu erhalten. Sebastian Nowak wurde Achter der Einzelrangliste, Manfred Klinger Neunter und Peter Waiker 15.

In der Gebietsliga Graz spielte SFP5 die beste Saison seit Jahren: Auch hier war es extrem eng, zwischen dem Dritten und dem Drittletzten lagen am Ende nur sieben Punkte. SFP5 wurde mit 21 echten Punkten (insgesamt 43) Siebenter, zwei Punkte hinter dem Fünften. Thomas Kunz platzierte sich auf Rang elf der Einzelrangliste, Christian Vretscha wurde 22., Jürgen Neuhold 25.

Eine Murks-Saison war es für SFP4 in der Unterliga Süd. 13 verschiedene Spieler waren notwendig, um über die Runden zu kommen. Einzige echte Konstante war Robert Temmer, der gewohnt verlässlich spielte und am Ende auch Dritter der Einzelrangliste wurde. Dass es in der Endabrechnung trotz enormer Personalsorgen doch noch ein versöhnlicher vierter Platz wurde, dafür sorgten Heimo Zenz, der eigentlich in dieser Saison Pause machen wollte, dann aber doch auf neun Einsätze kam und ohne Training eine 20:3-Bilanz schaffte. Aber auch Hans Peter Kopp (half auch mehrmals in der Gebietsliga aus) und Gerald Pinkl waren immer zur Stelle, wenn sie Zeit hatten.

In 22 Runden nur vier Mal verloren – das ist der positive Teil der Bilanz von SFP3 in der Oberliga. Dass von den 18 anderen Matches nur neun gewonnen wurden und neun weitere mit einem Unentschieden endeten, ist der weniger erfreuliche. Am Ende reichte es für einen vierten Platz, ein Sieg mehr hätte für das Stockerl genügt. Helmut Schwarz ging in einer extrem starken Oberliga, die von der Dichte her der Landesliga schon überlegen ist, als Fünfter der Einzelrangliste ins Ziel. Raimund Heigl und Philip Hiden matchten sich intern um den zweiten Platz im Team – je nach Lesensart hat ihn jeder erreicht: Raimund wurde 16., einen Platz vor Philip, dieser schaffte aber ein ausgeglichenes Spielverhältnis, was Raimund versagt blieb (durch die höhere Anzahl an Spielen ist er vorne). Das erfreulichste für die nächste Saison: Philip wird dem Team erhalten bleiben und Heimo bekommt seinen Platz zurück.

Eine besondere Mannschaftsleistung legten unsere Jungs von SFP2 in der Landesliga hin: Obwohl in der Einzelrangliste keiner einen einstelligen Platz schaffte, wurde es als Team der dritte Rang! Martin Brandstätter schaffte es in diesem Jahr von der Nummer drei zur Nummer eins im Team, er wurde Zehnter der Einzelrangliste. Kevin Klemm folgte als 14. und Herbert Sidak als 19.

Nicht so gut lief es heuer in der Damen-Landesliga, in der wir wie im Vorjahr mit zwei Teams vertreten waren. Die vor allem Jugendlichen Konkurrentinnen zeigten sich stark verbessert und so konnten wir nicht mehr so mithalten wie noch im Vorjahr. Einzig Heike Koller schaffte mit 8:8 ein ausgeglichenes Spielverhältnis. Den letzten Durchgang mussten wir wegen Spielerinnenmangel sogar auslassen, womit es auch keine Punkte fürs Antreten gab und unsere Teams an das Ende der Tabelle rutschten. Für die nächste Saison muss man schauen, ob wir weiterhin in dieser sehr unausgeglichenen Liga antreten, vielleicht stellen wir nur noch ein Team.