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Bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz in der Nachwuchsliga Süd gewann der 11-jährige SFP-Spieler Tobias Meitz gleuch auf Anhieb die Gruppe 6.

Seit knapp einem Jahr hatte es keine SFP-Auftritte in den diversen Nachwuchsdurchgängen des steirischen Tischtennisverbandes. Die ältere Generation mit Jakob Remling und Thomas Novak hat erfolgreich den Sprung ins Erwachsenentischtennis geschafft, die jüngeren werden vom SFP-Trainerteam behutsam aufgebaut. Der erste und aktuell beste von insgesamt sechs Unter-12-Jährigen wurde vom Sportlichen Leiter von SFP, Raimund Heigl, jetzt einmal vorgeschickt, um zu schauen, wo er steht. Tobias Meitz, der vor einer Woche 11 Jahre alt geworden ist, darf aufgrund seines Jahrgangs noch in der U11 antreten, daher wurde er als Einsteiger in die Gruppe 6 der Nachwuchsliga Süd in der Grazer Unionhalle eingeteilt.

Ein Spieler fehlte krankheitsbedingt, also blieb es bei vier Spielen. Die ersten beiden gewann Tobias souverän jeweils mit 3:0. Doch im dritten Match erwischte er einen schechten Start und verlor die ersten beiden Sätze gegen UTTV-Spieler Felix Wurzinger. Doch er kämpfte sich zurück und holte sihc die beiden nächsten Durchgänge. Auch im fünften Satz wogte die Partie hin und her (1:5, 6:5), ehe es das bessere Ende für Wurzinger gab. Das letzte Match gegen David Klinger (Indigo) konnte Tobias aber wieder klar 3:0 gewinnen und weil, Klinger gegen Wurzinger gewonnen hatte, war Tobias Meitz im „Dreierradl“ der beste im Vergleich der Sätze. Damit durfte er gleich bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz über den Gruppensieg jubeln! Die stimmige Siegerehrung durch Attila Balaz und Marion Humann vomVeranstalter  USV Indigo erfreute Spieler und Angehörige.

Tobias Meitz (Mitte) bei der Siegerehrung vor David Klinger und Felix Wurzinger

Die Nachwuchsliga erfreut sich großer Beliebtheit, neben den 40 Nennungen in Graz gab es auch 35 weitere bei der NL Nord in Leoben. Tischtennis lebt also weiterhin auch im Nachwuchs, zumindest in jenen 15 Vereinen, die ernsthafte Nachwuchsarbeit betreiben. Dass es leider noch 45 weitere gibt, die diese sicher manchmal unbedankte, aber oft eben auch wunderschöne Arbeit nicht leisten, soll auch nicht unerwähnt bleiben. Erfreulich in diesem Zusammenhang, dass der erst vor drei Jahren gegründete Verein St. Stefan ob Stainz mit einer großen Gruppe in Graz am Start war. Weiter so!

Tobias überzeugte über weite Strecken des Spieltags mit mutigem Angrisstischtennis